10.01.2005

TV-Rückblick

Big Boss
4. Januar, RTL
Deutschland suchte den Supermanager - und fand Reiner Calmund. "Das Format", schnaufte der schwergewichtige ehemalige Fußballstratege, "ist mir auf den Leib geschneidert." Zwölf Nachwuchsmanager in spe hatten seit Ende Oktober um seine Gunst gerungen; am Ende jeder Folge setzte Calmund, assistiert von zwei Co-Juroren, jenen Kandidaten vor die Tür, der am schlechtesten Würstchen respektive sich selbst verkauft hatte. Zum Finale vergangene Woche waren zwei junge Damen übrig geblieben, die eigene Geschäftsideen präsentierten. Ihre Vorschläge zeigten gleich zweierlei: warum so viele Existenzgründer scheitern - und warum der "Big Boss" eine Bauchlandung machte. Kandidatin eins träumte vom perfekten Schönheitssalon, ihre Konkurrentin von einer neuen Event-Agentur. Beiden gefror das telegene Lächeln; Calmund guckte so sorgenvoll wie einst nach Niederlagen von Bayer Leverkusen. Schließlich entschied er "mit dem Bauch und dem Herzen". Herr, schmeiß Hirn vom Himmel - oder wenigstens eine neue Show-Idee!

DER SPIEGEL 2/2005
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