29.10.1979

Weniger Beton am Mittelmeer?

Die spanische Regierung sucht nach einem neuen Konzept -für den Tourismus, den wichtigsten Devisenbringer des Landes. Nachdem die Mittelmeerküste mit Betonburgen zugebaut und das Meer durch die Abwässer der Superhotels fast hoffnungslos verschmutzt ist, wollen die Spanier nunmehr auf die Qualität der Touristenzentren achten und den Urlauberstrom in Grenzen halten. "Pro Jahr möchten wir nicht mehr als 40 Millionen Urlauber", sagte Ignacio Aguirre vom Ministerium für Tourismus bei einem Besuch in der Bundesrepublik. In neuen Feriengebieton werden künftig Auflagen für den Umweltschutz gemacht, Neubauten sollen der Zahl und Größe nach begrenzt werden. Madrid beobachtet mit Sorge, daß Spanien offenbar als Reiseland an Reiz verliert. Im Juli und August dieses Jahres kamen erstmals seit langem 15 Prozent weniger Touristen als im Vorjahr.

DER SPIEGEL 44/1979
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