23.05.2005

23. Mai 2005 Betr.: Kalkutta

Die Megastadt Kalkutta galt lange als Elendsmetropole schlechthin. Ausgerechnet aus Westbengalens Hauptstadt kommen nun ermutigende Meldungen: Dort könnte ein neues Informationstechnologie-Zentrum der aufstrebenden Software-Großmacht Indien entstehen. Armut und Verwahrlosung sind zwar immer noch gegenwärtig, wie SPIEGEL-Autor Erich Follath, 56, beobachtete, der die Metropole vor 33 Jahren zum ersten Mal bereist hatte. Jetzt traf er aber auch milliardenschwere Unternehmer und "Techies", wie die aufstrebende Elite brillanter Software-Ingenieure genannt wird. Im Rahmen der SPIEGEL-Serie über die Globalisierung beschreibt Follath den Wandel Kalkuttas, der durch einen radikalen Kurswechsel der Kommunisten möglich wurde, die seit fast drei Jahrzehnten in dem indischen Bundesstaat an der Macht sind. Die KP hat den Kapitalismus entdeckt - Chefminister Buddhadeb Bhattacharjee rollt Investoren den roten Teppich aus und will Streiks gesetzlich erschweren. Gegenüber Follath schwärmte der Kommunist von seinem neuen Lieblingsfilm - "Good Bye, Lenin!" (Seite 126).

DER SPIEGEL 21/2005
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23. Mai 2005 Betr.: Kalkutta

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