23.05.2005

BRANDENBURGVerlorene Blüten

Brandenburgs Polizei ist bei ihren Ermittlungen gegen eine Euro-Fälscherbande eine peinliche Panne unterlaufen. Ende vergangenen Jahres war in einer ehemaligen Gärtnerei im märkischen Caputh eine Fälscherwerkstatt aufgeflogen (SPIEGEL 53/2004), in der nach Einschätzung der Experten der Deutschen Bundesbank versucht wurde, Euro-Noten herzustellen, die für den "Zahlungsverkehr eine erhebliche Gefahr" dargestellt hätten. Die Polizei nahm es mit der Spurensicherung allerdings nicht sehr genau: Vergangene Woche entdeckten Mitarbeiter einer Entsorgungsfirma auf dem Gelände zwei Umschläge mit Hunderten gefälschter 50-Euro-Noten, zum Teil halbseitig bedruckt, einige sogar bereits mit Sicherheitshologramm versehen. Der Pächter der Gärtnerei, selbst Beschuldigter, übergab die heiße Ware der Polizei. Die hatte den Tatort bereits mehrfach durchsucht.

DER SPIEGEL 21/2005
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