23.05.2005

Was war da los, Herr Arías?

Der spanische Polizist José Carlos Arías Ramos, 33, über seinen Marathonlauf in der marokkanischen Wüste
"243 Kilometer in sechs Tagen bin ich beim 'Marathon des Sables' durch die Sahara gelaufen beziehungsweise gekrochen. Jeder muss seine komplette Ausrüstung mit sich schleppen, bei 45 Grad Celsius, das ist Bedingung. Nur das Wasser wird gestellt. Am schlimmsten aber war der Sand: in den Schuhen, zwischen den Zähnen, in den Ohren, einfach überall. Insgesamt waren es fast 800 Teilnehmer zwischen 18 und 76 Jahren, darunter ehemalige Olympiasieger, Polarexpeditionisten, aber auch Hausfrauen und Schüler. Ich war dabei, weil ich mir vor vier Jahren geschworen hatte, wenn ich die Aufnahmeprüfung zum Polizisten bestehe, dann laufe ich irgendwann den Wüstenmarathon. Ich bin zwar als einer der Letzten ins Ziel gekommen, aber ich habe mein Versprechen eingelöst."

DER SPIEGEL 21/2005
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