23.05.2005

VOLKSWAGENFehlstart in Amerika

In den USA verschärfen sich die Probleme von VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder. In den ersten vier Monaten brach der Absatz der Marke Volkswagen um knapp 19 Prozent ein. Ein Grund: Der Start des wichtigsten Modells für den US-Markt, des neuen Jetta, wurde verpatzt. VW glaubte, auf Werbung weitgehend verzichten zu können, weil der Wagen in Autotests sehr gut abgeschnitten hatte. Das erweist sich nun als Irrtum. Zudem klagen Händler, VW habe ihnen Fahrzeuge mit extrem viel Sonderausstattung geliefert, die zu Preisen um 25 000 Dollar kaum verkäuflich seien. Wenn sich die Zahlen nicht bessern, muss Len Hunt, der erst seit März 2004 USA-Volkswagen-Chef ist, seinen Posten wohl bald räumen.

DER SPIEGEL 21/2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 21/2005
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

VOLKSWAGEN:
Fehlstart in Amerika

  • Putin, der Eismann: Geschenk für Xi Jinping
  • Protest gegen Bienensterben: Imkerin macht sich selbst zum Bienenstock
  • Politisches Statement: Riesen-Kunstwerk unter dem Eiffelturm
  • Filmstarts: "Ich tippe auf... Zombies!"