23.05.2005

„Garden State“

heißt der US-Bundesstaat New Jersey auf Autokennzeichen, ein blühender Euphemismus für die öde Provinz im Schatten der Metropole New York. Der Mittzwanziger Andrew (Zach Braff) kommt denn auch nur deshalb nach Jahren in sein Heimatkaff zurück, um seine Mutter zu beerdigen - und endlich erwachsen zu werden. Er hört auf, Anti-depressiva zu schlucken; er freundet sich an mit einem kiffenden Totengräber (Peter Saarsgard); er verliebt sich, ausgerechnet im Wartezimmer eines Psychiaters, in die charmante Samantha (Natalie Portman), die um ihren toten Hamster trauert. Dem in New Jersey aufgewachsenen Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur Zach Braff, 30, ist mit seinem Debütfilm eine feine melancholische Komödie gelungen.

DER SPIEGEL 21/2005
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