01.05.1978

Streit um Garbo-Memoiren

Auf Buchmessen wurden sie schon gehandelt, und der Autor, ein Antoni Gronowicz, hat bereits einen saftigen Vorschuß eingesackt: Die Memoiren der Greta Garbo, 72, in ihren "eigenen Worten" (Verlag Simon & Schuster) verfaßt, sind zu einem Streitobjekt geworden. Gronowicz, der die mysteriöse Diva seit 1938 kennen will, bekam nun von ihr zu hören, sie habe "nie irgendwelche menschliche Beziehungen" zu ihm unterhalten und von einer Biographie "in eigenen Worten" könne keine Rede sein. Parallelfall zum Mystery-Man Howard Hughes, dessen Memoiren Clifford Irving erfand? Der Verlag will vorerst an der Veröffentlichung des Manuskriptes, nach dem Tod der Garbo, festhalten; es enthalte, neben anderen Pikanterien, auch "sensationellen Stoff" über Greta Garbos Liebesleben.

DER SPIEGEL 18/1978
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Streit um Garbo-Memoiren

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