Fernsehgewalt: „Leidtragende sind die Kinder“

127 Minuten täglich sitzt der Durchschnittsdeutsche vor dem Fernsehgerät, Kinder eingeschlossen -- und bei so manchem Augenblick fließt Blut, wird geprügelt, gewürgt, geschossen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Bildschirm und Brutalität, daheim gesehener und später ausgeübter Gewalt? Nach zahlreichen internationalen Forschungen gingen nun auch die deutschen Fernsehanstalten in großangelegten Aktionen dem Problem nach.

DER SPIEGEL 51/1977

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