12.12.1977

Billiger Kauf

Die Leverkusener Bayer-Werke, die unlängst das größte Amerika-Investment wagten, das je von einem deutschen Konzern riskiert wurde, brauchen eigenes Geld kaum aufzubringen. Die 270 Millionen Dollar für den Kauf des
Alka-Seltzer-Unternehmens Miles wurden durch zwei in Amerika aufgenommene Kredite finanziert. Morgan Guaranty übernahm 135 Millionen, die European American Bank stand für die zweiten 135 Millionen gerade. Die Zinsen für die Darlehen können aus den Miles-Erträgen glatt finanziert werden: Die Kreditzinsen sind steuermindernd vom Gewinn abzusetzen. Lediglich zur Aufstockung des Eigenkapitals wollen die Bayer-Finanzplaner Eigenmittel in die USA überweisen.

DER SPIEGEL 51/1977
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