12.12.1977

Enzensberger über Titanic

"Normale" Lyrikbände sind von Hans Magnus Enzensberger wohl kaum noch zu erwarten. Sein letzter ganz eigener Gedichtband, "Mausoleum" (1975), überraschte mit balladesken Porträts historischer Figuren; in diesem Herbst hat er einen gewitzt-verspielten Band Nachdichtungen vorgelegt: "Edwards Lears Kompletter Nonsens ins Deutsche geschmuggelt von
Haus Magnus Enzensberger" (Insel Verlag, 20 Mark). Und für 1978 nun bereitet er eine neue Original-Überraschung vor: eine Art Versepos, ein Buch"langes Gedicht" über den "Untergang der Titanic". Das Werk. für das Enzensberger wieder gründliche historische Vorstudien betrieben hat, trägt den Untertitel "Eine Komödie" und behandelt vor allem, so erklärt der Dichter fröhlich, "Untergangsvorstellungen in den Köpfen von Menschen, Apokalypse-Bewußtsein".

DER SPIEGEL 51/1977
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