12.12.1977

Röntgengerät im Taschenformat

Als 2tragbares, mit geringer Strahlungsdosis arbeitendes Röntgensichtgerät" stellte Dr. Lo I Yin, Wissenschaftler am Goddard-Raumfahrtzentrum in Greenbelt (US-Staat Maryland), auf einem Kongreß in San Francisco eine taschenlampengroße Vielzweckmaschine vor. Mit dem von einer Minibatterie und einer schwachen Röntgenquelle (zehn bis 20 Milli-Curie) betriebenen "Lixiscope" lassen sich Zahnwurzeln durchleuchten, Fehler in gedruckten elektronischen Schaltungen aufspüren oder Gliedmaßen röntgen (zum Beispiel auf dem Fußballfeld). Der Trick: Dr. Yin benutzte einen von der US-Armee für Nachtsichtgeräte verwendeten Bildverstärker. Mit Hilfe einer angekoppelten Kamera kann das Gerät auch Röntgenphotos liefern. Die Strahlenbelastung für den Patienten beträgt dabei nur etwa ein Tausendstel der bei Röntgenaufnahmen sonst empfangenen Dosis.

DER SPIEGEL 51/1977
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