13.06.2005

Was war da los, Mr. Kimber?

Der walisische Pfarrer Keith Kimber, 60, über seine Kirche als Internet-Café
"Ich kann mir ein Leben ohne Computer kaum vorstellen. Bisher konnte ich in meiner Kirche in Cardiff nicht kabellos arbeiten, da die Wände zu dick sind für das städtische Funknetzwerk. Daher habe ich eine eigene Sendestation in der Kirche installieren lassen und eine Arbeitsecke eingerichtet, in der Besucher im Internet surfen oder Fotos von sich vor unserer Orgel nach Hause mailen können. Seit jeher ist die Kirche ein Ort der Kommunikation, wir läuten die Glocken, um die Leute zusammenzubringen. Warum soll es nicht möglich sein, während des Gottesdienstes zu chatten? Inzwischen habe ich viele neue Gesichter entdeckt. Natürlich kann ich die Internet-Seiten, die meine Besucher öffnen, genauso wenig kontrollieren wie ihre Phantasien. Ich vertraue meinen Mitmenschen. Ich habe sie nur gebeten, sämtliche Tonsignale zu deaktivieren."

DER SPIEGEL 24/2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 24/2005
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Was war da los, Mr. Kimber?

  • Atommüll-Endlager: Wie Morsleben stillgelegt werden soll
  • Anti-Brexit-Demo: "Ich mache das für meine Kinder"
  • Homosexualität in Uganda: Liebe unter Lebensgefahr
  • Schottische Insel: Der weltweit einzige Strand-Flughafen