13.06.2005

INDUSTRIEMaschinenbau fordert Beschäftigungspakt

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, der innerhalb der Industrieverbände als besonders gewerkschaftskritisch gilt, hat dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) einen Beschäftigungspakt angeboten. Danach sollen sich Unternehmensverbände und Gewerkschaften gemeinsam für politische Maßnahmen einsetzen, die "den Investitionsstandort Deutschland auf glaubwürdige Weise wettbewerbsfähig machen", heißt es in einem Schreiben an DGB-Chef Michael Sommer. Dazu zählt der Industrieverband unter anderem einen Verzicht auf gesetzliche Mindestlöhne sowie den Ausbau betrieblicher Bündnisse für Arbeit per Tarifvertrag. Im Gegenzug will sich der Verband bei seinen Mitgliedsfirmen für mehr Einstellungen und den Verzicht auf Produktionsverlagerungen ins Ausland stark machen.

DER SPIEGEL 24/2005
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INDUSTRIE:
Maschinenbau fordert Beschäftigungspakt

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