13.06.2005

Kino in Kürze„Das Leben ist ein Wunder“

. Ein Jahrzehnt nach seinem spektakulären Balkankriegsepos "Underground" taucht der aus Sarajevo stammende Filmemacher Emir Kusturica, 50, noch einmal zurück in die blutige Geschichte seines Landes: Mit weniger Wut und Verzweiflung als damals, doch mit unverminderter Lust an phantastischem Überschwang spiegelt er die Schrecknisse des Krieges im Mikrokosmos einer einsamen serbisch-bosnischen Grenzbahnstation. Eine fabulöse Menagerie mit Hund, Katze, Maus, Esel, Schaf, Tanzbär und Hühnerschar sorgt für bunte Chaotik in dieser Familiengroteske, doch auf die Dauer dreht sich Kusturicas Militärklamottenkarussell nur noch im Leerlauf der Beliebigkeiten.

DER SPIEGEL 24/2005
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Kino in Kürze:
„Das Leben ist ein Wunder“

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