31.10.1977

„Du sollst zerbrechen!“

30.11.76
Der Posten führt mich heute in ein anderes Zimmer, 775. Zwei Herren sitzen bereit, der eine hinter dem Schreibtisch, blond, blaß, schmales Gesicht, fast sympathische Augen, der andere im Sessel, lächelnd, die Beine übereinandergeschlagen, schwarze Lederjacke, dunkle Brille: Nummer III vom ersten Tag, der Kunstfreund.
III (nach längerem Schweigen): Herr Fuchs, Sie sehen uns so erstaunt an, vielleicht liegt es daran, daß Sie in ein neues Zimmer geführt wurden ... Wer sind Sie?
IV: Wir sind Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, keine Staatsanwaltschaft, wir wollen Ihr Verfahren zu Ende führen ...
III: Ja, wir sind der Meinung, daß Sie in Kürze wieder dem kulturellen Leben der DDR zurückgegeben werden müßten, wir hoffen, das kann schnell geschehen.
IV: Es wird auch an Ihnen liegen, Herr Fuchs. Sie geben uns einige Informationen, und wir sagen Ihnen, vor welchen Leuten Sie sich in acht nehmen müssen, wenn Sie ungestört künstlerisch arbeiten wollen.
III: Es geht uns um die Wahrheit und um einige Informationen, die wir benötigen. Wir haben Verständnis dafür, daß Sie Ihren derzeitigen Zustand als unerträglich ansehen. Wer sitzt schon gern im Gefängnis.
IV: Wie gesagt, einige Informationen ...
Welche Informationen?
IV: Nun, wir wollen nicht lange undeutlich sprechen, uns interessieren zunächst einige Sachverhalte und Hintergründe im philosophischen Wirken von Professor Dr. Havemann.
Warum drücken Sie sich so gewählt aus, ich habe hier schon andere Töne gehört.
III: Sie sprechen sicher auf den Vernehmer an, den Sie bisher hatten. Die Menschen sind verschieden, wir haben eine andere Position, in diesem Hause sind nicht alle einer Meinung. Sie sind möglicherweise nicht korrekt behandelt worden, unsere Aufgabe ist es, einen schnellen Abschluß zu finden. Vorsicht
sie sind zu freundlich Glatteis
und doch atmest du auf und die Hoffnung kommt leicht
taumelnd und fast gläubig: als Wende als Erleichterung als Einschnitt
vielleicht haben sie es sich überlegt ja, ja, es ist nur Taktik
ihre Freundlichkeit ist falsch und verlogen ja, ja
dennoch tut es gut, nicht verhöhnt zu werden
nicht gleich verhöhnt zu werden und es ist ein anderes Zimmer und vielleicht vielleicht.
III: Vielleicht können Sie auch das verstehen: Nach den ganzen Geschichten mit Biermann, Havemann, Kunze und anderen stehen wir auf dem Standpunkt, daß wir einfach keine weiteren Dissidenten gebrauchen können. Ich bin kein Dissident.
IV: Sind Ihre Manuskripte im Westen? Wenn ja, welche? Lyrik? Prosa? Stücke? Uns interessiert alles.
III: Woran arbeitet Robert Havemann? Uns ist bekannt, daß sein neues Buch schon einen Titel hat: "Morgen" ...
IV: Wie ist sein Fernsehporträt im Jahre 1975 entstanden?
III: Sagen Sie doch einiges zur publizistischen Tätigkeit von [dem West-Berliner Soziologen Manfred] Wilke und seinen Vorstellungen vom Prager Frühling in Prag und anderswo ...
IV: Was wissen Sie über [den westdeutschen Gewerkschaftler) Heinz Brandt?
III: Kennen Sie Mettke?
IV: Sicherlich kennt Herr Fuchs den linken Mettke vom SPIEGEL, ungeliebt in Ost und West ... er war ja lange genug in der DDR und öfters in Grünheide. Wir können Ihnen genau sagen, wann wer das Grundstück betreten hat, was gesprochen wurde und so weiter.
Wir wurden also abgehört.
IV: Der Einsatz spezifischer Mittel ist notwendig, auch Grünheide ist kein exterritoriales Gebiet. Sie geben es also zu?
IV: Aber, Herr Fuchs, stellen wir uns doch nicht naiv, ich sage Ihnen doch nichts Neues. Wir leben im Zeitalter der Technik, alles geschah und geschieht zu Ihrem Schutz ... Wenn Robert Havemann eine Wanze gefunden hat, in "Fragen, Antworten, Fragen" hat er darüber geschrieben, will das noch nichts besagen. Sie glauben doch nicht etwa im Ernst, daß damit das Thema erledigt ist. Hier soll"s ja welche geben, die sich die Finger wundschreiben ... (Lacht.)
III (lächelnd): Der Einsatz spezifischer Mittel ist rechtlich erlaubt, Tonbänder haben vor Gericht Beweiskraft ... Er lächelt
seine Backenknochen mahlen er spricht leise und freudig
er ist "ehrlich, anständig, kameradschaftlich"
zu seinesgleichen
"ich habe ein gutes Herz und will nur das Beste, aber wenn es nicht anders geht"
es stimmt nicht
es sind keine Ungeheuer keine Dämonen keine Supermänner keine Kümmerlinge
sie sind zur Schule gegangen
und vorher haben sie in Sandkästen gewühlt wie alle sie haben studiert und Lehrgänge besucht Vorlesungen
"sozialistisches Recht" oder "marxistische Sozialpsychologie"
und dann kam die "Firma" und fragte höflich an
und die Aufgabe war wichtig und richtig
und leider geheim
vielleicht hat die Mutter gezögert und gefragt
vielleicht war ein klein wenig Unbehagen dabei
aber dann war er drin und unter seinesgleichen dann kamen die Witze und dann das Lachen und dann die Zyne
und dann dieses Lächeln hinter der dunklen Brille
und die Einteilung der Menschheit in solche und solche die einen sind dafür die anderen dagegen
die einen sitzen vor dem Schreibtisch und er sitzt dahinter
er ist ein freundlicher Mensch, aber eines hat er gelernt in diesen Zimmern: daß man ganz andere Saiten aufziehen muß, wenn einen jemand dazu zwingt wenn einer frech wird oder schweigt
oder die Angst nicht kommt nach vier Wochen
wie er das sagt: "spezifische Mittel" wie er sich sicher fühlt und anbändelt mit dieser Technik wie ihm das imponiert
zuerst war es der Kassettenrecorder und dann ein Motorrad
und der Traum vom schnellen Wagen der reagiert auf jeden Sohlendruck die Technik, die alles mitmacht und keine Fragen stellt
die abhort und photokopiert kontrolliert und übermittelt die alle Beweise liefert und nicht zögert und zickt
und losbrüllt bei Kleinigkeiten die doch nicht zählen gemessen am "Ziel" am "Auftrag" am "Befehl"
und jetzt ist er im Dienst und ein wichtiger Mann
der fast alles darf und manches kann und jetzt legt er los und ist sich sehr sicher daß er den da schafft auf diesem Stuhl
in seinem karierten Hemd
auch wenn er sich an seine eigenen Klamotten klammert und keinen Anstaltstrainingsanzug anziehen will der dasitzt wie alle
und keinen Ausweg weiß.
IV: Uns interessieren Hintergrundinformationen ... Diese westlichen Journalisten stänkern immer mehr, auch wenn Unterschiede gemacht werden müssen ...
III: (sieht IV an): Das geht nicht mehr lange, es ist höchste Zeit ...
IV: Schenken Sie uns reinen Wein ein, erst dann sind positive Entscheidungen in Ihrem Falle möglich. Nun, wir haben einen ersten Themenbereich abgesteckt, möchten Sie Aussagen machen?
Wieviel Themenbereiche haben Sie denn noch?
IV: Das wird sich zeigen. Sind Sie aussagebereit?
Ich wurde verhaftet, gegen mich wurde ein Verfahren eingeleitet. Über andere Personen spreche ich nicht. Ihre Zuträger und vor allem Ihre "spezifischen Mittel" werden doch gründliche Arbeit geleistet haben.
IV: Sie sollen einiges zu Protokoll geben, mit Datum und Unterschrift, mehr nicht.
III: Im Herbst beginnt die Belgrader Konferenz, wir wollen schädlichen Tendenzen entgegenwirken. Sie können uns dabei helfen. Der westliche Einfluß muß zurückgedrängt werden. Sie sind doch Kommunist, wir müßten doch eigentlich eine gemeinsame Sprache finden.
Ich habe in den letzten Tagen sehr genau hingehört, eines kann ich mit Sicherheit sagen: Wir sprechen keine gemeinsame Sprache. Hier wird deutsch gesprochen, da sage ich mir: Dann doch lieber friedlich.
IV: Ja, wenn es so ist, ich habe Sie verstanden, auch wenn es etwas lyrisch ausgedrückt wurde. Schade, Herr Fuchs, dann wird es lange dauern. Ich soll Sie von Pannach und Kunert grüßen, die sitzen ein paar Zellen weiter. (Wartet.)
IV: Havemann geht es so leidlich im Haftkrankenhaus. Und Ihrer Frau, ach so, darüber sprechen wir später ...
(Greift zum Telephon: "775, abholen.")
Was ist geschehen? Was geht vor? Du mußt dich auf das konzentrieren, was du unmittelbar beurteilen kannst: Der Vernehmer im Zimmer 754 kam nicht weiter. Also: Zimmerwechsel, Vernehmerwechsel. Die "harte Tour" zog nicht, sie wollten "weich" beginnen, freundlich, verbindlich, mit der Aussicht auf baldige Entlassung. Deine Skepsis und Zurückhaltung zwang sie, andere Register zu ziehen. Was verbindlich begann, endete mit schlimmen Mitteilungen, im Tonfall des Selbstverständlichen. Danach Abbruch der Vernehmung, sie schicken dich in die Zelle, die Neuigkeiten sollen wirken ...
(Am 21. wurden Pannach und Kunert verhaftet, Havemann steht unter Hausarrest, in Jena gab es eine Verhaftungswelle, meine Frau wird überwacht und ständig von mehreren Herren begleitet: auf dem Weg zur Arbeit, wenn sie einkaufen oder mit unserer Tochter spazierengeht.. Was ist denn wenn die Lokomotiven wieder von den SED-Funktionär Hager
Von Biermann vor die Tür gesetzt?
Brücken fallen und die frischgebügelten Uniformen aus den Schränken geholt werden und die Stiefel dazu was ist denn wenn alles aufhört und etwas beginnt etwas Lautes in aller Stille das stramm steht und immner näher kommt und nicht mehr haltmacht immer näher bis an dein Gesicht ganz dicht heran und nicht haltmacht und immer weiter marschiert auf leisen Sohlen was ist denn wenn kein Wort mehr hilft und kein Buch und kein Schrei.
III: Nun, Herr Fuchs, Biermanns Visum ist abgelaufen, er ist immer noch im Westen. Merken Sie, woher der Wind weht?
Ich bemerke schon seit längerer Zeit, woher der Wind weht.
III: Das freut mich. Biermann ist schon eine Kanone, vor allen übrigen deutschsprachigen Liedermachern zeichnet ihn stärkere poetische Kraft aus. Seine musikalischen Einfälle sind geradezu genial. Als Gitarrenvirtuose gehört er zur Weltspitze.
Was sollen denn diese Lobeshymnen?
III: Biermanns Ausbürgerung ist ein schwerer Verlust für die Literatur und Kunst der DDR, das ist doch Ihre Meinung, nicht? Aber dieser Verlust ist doch schon vor zehn Jahren eingetreten. (Liest ab:) ... seitdem sang Biermann fast nur noch vor kleinen Grüppchen mehr oder weniger Unzufriedener in seiner Wohnung, oder man sah und hörte ihn auf dem Bildschirm, in Sendungen des Westfernsehens, die einzig den Sinn hatten, die DDR anzuschwärzen. Biermanns Wirkung bei uns konnte unter diesen Umständen, soweit überhaupt vorhanden, nur destruktiv sein
Sie haben sich wohl gestern notiert, was Sie mir heute erzählen wollen? III: Warum nicht, Herr Fuchs? Was Sie da sagen, ist die alte Leier vom einsamen Herrn Biermann, der in seiner Wohnung hockte und dunklen Typen paar Lieder vorsang. Herr Biermann hat nun aber leider nicht nur in seiner Wohnung gesungen, sondern war mit penetranter Regelmäßigkeit in so vielen Wohnungen der DDR zu hören, nämlich immer dann, wenn sich junge Leute trafen und Tonbandgeräte einschalteten. Wenn dies einer weiß, dann ist es die Staatssicherheit. Noch was: Gegen Unzufriedene habe ich nichts. Wenn nur alle unzufrieden wären und daraus eine Haltung ableiten würden: die Verhältnisse zum Besseren zu ändern.
III: Aber hat nicht der VIII. Parteitag auch für Biermann ganz neue Perspektiven eröffnet? Machten ihm nicht Verleger mit Sensibilität und weitem Horizont Angebote? Führten nicht Parteifunktionäre bis hinauf zum Politbüro verständnisvolle und aussöhnungsbereite Gespräche mit ihm? Er hat alles zurückgewiesen oder gar nicht darauf reagiert.
Hören Sie auf, das stimmt ja alles nicht. Welcher DDR-Verleger zum Beispiel hat ihm ein Angebot gemacht?
III: Ich denke, Sie sind so gut informiert?
Sagen Sie mir doch einen Namen. III: Warum denn?
Ach so, pardon, ich wußte nicht, daß Sie Ihre eigenen Argumente nicht ernst nehmen, verzeihen Sie. Und was die Politbürofunktionäre anlangt, die aussöhnungsbereit Gespräche führten, da können Sie dann wohl auch keinen Namen nennen?
III: Ich dachte, Sie könnten mir da weiterhelfen ... (lacht.)
74 hat mir mal einer in Jena einreden wollen, [der ZK-Sekretär] Kurt Hager hätte die Absicht gehabt, mit Biermann zu sprechen, der hätte ihn aber vor die Tür gesetzt. Hager hatte nie die Absicht, mit Biermann zu sprechen, und der mir das einreden wollte, beichtete mir ein halbes Jahr später seine Mitgliedschaft bei Ihrem Verein. Er mußte Gerüchte dieser Art möglichst glaubhaft unter die Leute bringen ...
III: Schlechte Arbeit, na, so was. (Lacht.) Aber zurück zu Biermann: Er hat sich mitunter voller Ressentiments dazu hinreißen lassen, die übelsten antikommunistischen Klischees, wie man sic im Westen eigentlich nur noch in der Springer-Presse findet, derart suggestiv mit Anspielungen auf den DDR-Alltag zu verknüpfen, daß die westliche Hetze gegen unsere Gesellschaft, unseren Staat plötzlich den Anschein einer vermeintlich aus dem Leben geschöpften Authentizität erhielt ... na?
Soll ich wirklich antworten? Offensichtlich haben Sie gestern abend bei Wein und Schinken eine schlau-falsche Schmähschrift fabriziert, die Sie mir heute offerieren." Hetze gegen unsere Gesellschaft", ich will nicht von Springer reden, aber "Hetze", dieses Wort kenne ich nun schon, § 106, ich weiß, nur: Was ist das eigentlich, was Sie hier vortragen? Was ist das ganze wütige Gerede über Robert Havemann, das ich in diesen Tagen zu hören bekam?
III: Apropos Havemann. Biermanns Talent reicht aus, um sich ohne West-Publicity weltweit Gehör zu verschaffen, aber anders sieht es bei seinem langjährigen Freund Havemann aus, den Sie Ihren Genossen nennen, der ist schon immer, ob linientreu oder Dissident, als Einzelwissenschaftler mittelmäßig, als Philosoph ein Ignorant, eine Null gewesen. Ihm tut unlautere Werbung bitter not ...
Ich sage jetzt nichts mehr, diese Haßreden sprechen eine so deutliche und peinliche Sprache, daß ich mit Gelassenheit auf die Lektüre der von Havemann geschriebenen Bücher verweisen kann. Im übrigen: Gestern verzichteten Sie zumindest für eine gewisse Zeit auf Tiraden dieser Art, aber ich höre, die Welt ist wieder in Ordnung, diese Tonlage kenne ich mittlerweile schon, ich bitte Sie herzlich, dabei zu bleiben. Alles andere ist doppelt peinlich und irritiert mich nur.
III: Ja (sehr kurz gesprochen). Herr Fuchs, Sie lasten mir etwas an, was nicht auf meinem Mist gewachsen ist. Kein Wort ist von mir. Kennen Sie Wolfgang Harich? Ein berühmter Mann, saß neun Jahre wegen Gruppenbildung, einer der Ihren, ein kritischer Geist, sehr bissig, sehr genau in seinem Urteil. Sie werden ihn sicher kennen. Na sehen Sie. Ich habe nur zitiert, lesen Sie selbst, überzeugen Sie sich (reicht mir Photokopien), ein Interview, das er dem West-Berliner "Extra-Dienst" am 26. 11. gab. Lesen Sie selbst. (Ich lese.)
III: Sind Sie soweit? Moment.
(Nach einigen Minuten.) III: Nun, was sagen Sie dazu? Ich habe sein Buch "Kommunismus ohne Wachstum?" mit Interesse gelesen, ich kann zu diesem Interview nichts sagen.
III: Das verstehe ich durchaus. Ja, Herr Harich hat gelernt, er weiß eben, wie man sich in solchen schwierigen politischen Situationen verhalten muß, wenn man seine Ruhe haben will. Er weiß das eben ... In neun Jahren sieht es bei Ihnen auch ganz anders aus ...
Ihre Reden sind widerlich. Mir wird zunehmend deutlich, daß es falsch ist, mit Ihnen Worte zu wechseln.
III: In Zukunft werde ich auch keine Worte mehr mit Ihnen wechseln, Herr Fuchs, sondern Vernehmungen machen, schlicht und einfach Vernehmungen. Es kommt noch einiges auf Sie zu, verlassen Sie sich darauf. Sind Sie froh, daß Sie heute noch mal den "Extra-Dienst" lesen konnten. 2.12.
IV: Möchten Sie einen Brief schreiben? Schreiben können Sie ab heute alle zehn Tage. Eine Seite. An eine Person Ihrer Wahl. Ich nehme an, Sie werden an Ihre Frau schreiben wollen. Hier ist Papier und ein Briefumschlag. Beachten Sie, was in der Anstaltsordnung steht, ich darf mal vorlesen: 10. 1. Persönliche Verbindungen werden durch den Staatsanwalt oder in seinem Auftrage genehmigt.
10. 2. Im Briefverkehr und beim Besuch können sich Inhaftierte über persönliche, betriebliche und gesellschaftliche Probleme austauschen. Es ist untersagt, dabei über die mit dem Strafverfahren oder anderen Straftaten im Zusammenhang stehenden Probleme, über Angelegenheiten der Vollzugseinrichtungen, über Angehörige der Untersuchungshaftanstalt und des Untersuchungsorgans oder über andere Inhaftierte zu schreiben oder zu sprechen.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn Sie zum Beispiel einen Vierzeiler einflechten oder ein, zwei Zeilen auf die Rückseite schreiben, falls Sie vorn nicht ganz fertig werden, wir sind da nicht kleinlich. Sie müssen sich nur an die Auflagen halten, also nichts über den Gegenstand des Ermittlungsverfahrens schreiben, keine Provokationen und so weiter ...
(Ich schreibe, stecke anschließend den Brief in den Umschlag.)
IV: Moment, ich will ihn gleich mal lesen, nicht zukleben, er geht weiter an den Staatsanwalt. (Liest.)
IV: Also, das hier geht nicht, auf keinen Fall. (Zeigt auf zwei Gedichtteilen am Ende des Briefes:) Das Lieben, das Lieben ist schön schöner noch als das Singen
Das sind die Anfangszeilen eines Märzgedichtes.
IV: März? Das soll ein Frühlingsgedicht sein?
Nein, nein, der Dichter heißt März. IV: Ach so, aber wie auch immer. das geht nicht. Sie müssen den Brief noch einmal schreiben. Natürlich nur, wenn Sie wollen. So jedenfalls geht er nicht weg.
Was stört Sie denn? Da steht doch nur was von Liebe.
IV: Und was soll das?" Schöner noch als das Singen"? Was meinen Sie mit "Singen"? Damit könnte Ihr Aussageverhalten gemeint sein. Das geht nicht. Auf keinen Fall.
Sie wollen dich uneingeschränkt beherrschen. Sie sagen: Alle zehn Tage können Sie einen Brief an Ihre Frau schreiben. Und dann lesen sie dir vor, daß der Staatsanwalt alle "persönlichen Verbindungen" genehmigen muß. Er hat dir also genehmigt, einen Brief zu schreiben. Möglicherweise wird er dies alle zehn Tage gestatten. Aber nur, wenn er will. Er muß nicht. Du hast nicht das Recht zu schreiben, sondern dir wird etwas "gestattet", gnädigerweise. Du hast keine Rechte, sondern im günstigsten Falle Privilegien, für die du wahrscheinlich noch dankbar sein sollst.
"Einen Brief schreiben", das heißt nicht nur, mit einem Kugelschreiber ein Blatt kleinkariertes Papier zu füllen, sondern das heißt auch, alle Einschränkungen zu beachten, die Hauptsache nicht zu schreiben, einen Text zu formulieren, der deinen eigentlichen Zustand kaschiert, die wesentlichen Gedanken und Gefühle ausspart. Du sollst mitspielen, du sollst deiner Frau nicht das sagen, was du ihr gern sagen möchtest, sondern nur das, was vorgeschrieben ist. Durchbrichst du diese "Auflage", wird der Brief nicht abgeschickt, es sei denn, du formulierst neu.
"Einen Brief schreiben", das heißt auch, ertragen zu müssen, wie ein fremder Mensch, der sich dir gegenüber feindlich verhält, deinen Brief ergreift, vor sich auf die Schreibtischplatten legt und sorgfältig zu lesen beginnt, Bemerkungen macht, Korrekturen fordert oder seinen Segen erteilt: "So geht es."
Mal sehen, sagen sie, wie das Rennen steht, wie es innen aussieht, mal sehen, sagen sie, was er schreibt. 6. 12.
Beobachtung: Wenn in den Vernehmungen "schwierige Situationen" auftreten, klingelt das Telephon, oder die Tür öffnet sich und ein "Kollege" betritt den Raum, oder der Vernehmer verläßt das Zimmer, tuschelt im Gang, kehrt zurück und setzt sein Verhör fort. Wenn schwierige Situationen auftreten, kommt "Verstärkung", eine telephonische Weisung oder ein "Besucher". Der Krisenstab hört mit und greift ein. Operativ.
7. 12.
IV: Ihre Strategie ist uns klar. Sie sagen sich: "Warum soll ich mich an einem Verfahren beteiligen, das gegen mich gerichtet ist. Also verhalte ich mich passiv." Aussagen kann man das ja wohl nicht nennen, was Sie hier von sich geben, das sind allgemeine Reden, viel Rauch, wenig Konkretes. In der Zelle führen Sie Selbstgespräche, kritzeln auf der Tischplatte herum, bitte schön, warum nicht. Aber ob das, was Sie da unten vor sich hinmurmeln, eine wirkliche Hilfe für Sie ist, glaube ich nicht. Wenn Sie beispielsweise an der Heizung lehnen, ja, dort wohl, und Gedichte aufsagen, wie war das gleich (blättert), ach ja:
Was da nicht ist im Stein nicht ist in der Mauer aus Stein und Erde
nicht einmal in den Bäumen was immer ein wenig zittert also, das ist dann in uns. Ist das von Ihnen? Von Guillevic.
IV: So, kenn ich nicht, is auch egal, aber so was hilft Ihnen nicht.
Sie wollen mir zu verstehen geben, daß ich abgehört werde ...
IV: Abgehört? Wieso. Wir wissen eben alles, mehr nicht. Und beweisen können Sie gar nichts. Nicht mal das, was ich Ihnen soeben gesagt habe. Wortfetzen
im Ton des Alltäglichen "mehr nicht" na und
und wenn schon aber ja
was dagegen
kein Verb
kein Substantiv kein Satz Wortfetzen Versatzstücke dazu ein Lächeln
ein Verziehen der Mundwinkel und ein Unterton, der lauert losschießt und abbricht "mehr nicht." 15. 12.
Jeden Mittwoch: Duschen. Du bist noch nicht lange hier wenn der Posten nach zwei Minuten "Fertigwerden" ruft, stellst du das Wasser ab. In ein paar Wochen wirst du ihn rufen lassen, zweimal, dreimal: "Fertigwerden." Fertig-Machen. Nicht-fertig-Machen-lassen. "Fertig" -- was für ein Wort.
17. 12.
Der Vernehmer legt mir drei Paßbilder vor. Unbekannte Gesichter. Auffällig das zweite Bild: kein gewöhnliches Paßbild, Schwarz-Weiß-Kontraste eigentümlich, ein breites Gesicht, die Augen weit auseinanderliegend, lange Koteletten, gehetzter Blick, insgesamt abstoßend.
IV: Kennen Sie einen dieser Herren? Nein.
IV: Der Herr auf dem zweiten Bild behauptet, Sie zu kennen. Ich kenne ihn nicht.
IV: Sein Name ist Distler. Klaus Distler. Ist Ihnen dieser Name bekannt? Nein.
Gegen 18 Uhr:
(Der Anstaltsleiter, etwa fünfzig, mittelgroß, Anzug, rote Krawatte, führt mich in eine neue Zelle.)
A (schließt die Zelle auf): Bitte schön ... (mit einer einladenden Handbewegung.) Treten Sie ein (Lächeln)... Ab jetzt sind Sie "zwo" (weist auf eine der drei Pritschen).
Du bist nicht mehr allein. Dort steht ein Mensch im Trainingsanzug, groß, breite Schultern, Haare gelichtet, Augen weit auseinanderliegend: Grüß dich, ich heiße Jürgens, BRD. (Reicht mir die Hand.) Der erste Eindruck das Vibrieren der Hände das erste Signal ganz innen
irgendwo schrillt es hoch ohne Begründung ohne Argumente es sind die Augen
du bist nicht mehr allein
du kannst mit einem Menschen sprechen
es sind die Augen. J: Kofferraum?
Kofferraum? Ich verstehe nicht. J: RF? Wie?
J: Warum bist du hier? Republikflucht? Saßt du im Kofferraum? Transit? DDR-Bürger oder BRD?
(Ich sage ihm einiges zu meiner Person.)
J: Willst du einen Kaffee trinken?
(Entnimmt einem Paket, angefüllt mit Süßigkeiten, eine Plastedose mit Kaffeepulver.)
J: Nescafé. Mußte umgefüllt werden in eine Plastedose. Glas, du weißt schon. Möchtest du?
Ich weiß nicht, abends Kaffee, dann kann ich nicht schlafen.
J: Ach, nur eine Tasse ... (Er füllt in meinen Trinkbecher zwei gehäufte Eßlöffel Kaffeepulver, gießt heißes Leitungswasser zu.)
Der ist viel zu stark.
J: Macht nichts, als Begrüßungsgetränk.
(Er öffnet eine Tafel Schokolade.)
J: Hier bitte, lang zu, laß dirs schmecken, es ist genügend vorhanden (weist auf den gefüllten Karton). Du erhältst Pakete?
J: Ja, das erste von meiner Frau.
Du kommst mir bekannt vor, mir wurden heute Photos gezeigt, so eine Ähnlichkeit ...
J: Schon möglich, letzte Kontrolle vor der Verlegung, ob wir uns kennen ...
(Was du nicht weißt: Alle biographischen Angaben sind erfunden. Dieser Mensch ist entweder ein Mitgefangener, der von der Staatssicherheit "im Rahmen der Wiedergutmachung von Straftaten" in deine Zelle geschickt wurde, oder, was in den folgenden acht Monaten immer wahrscheinlicher wird, ein Vernehmer "im Fronteinsatz" mit vielfacher Bezahlung, anschließender Beförderung und Sonderurlaub. Seine "Geschichte", er wird sie dir gleich erzählen, wurde mit psychologischer Sorgfalt erstellt. Sie bildet den wichtigen Ausgangspunkt seines Auftrages.)
J: Ich bin heute mittag in diese Zelle verlegt worden, ich war in der 324, in einer Viermannzelle, dort habe ich Rabatz gemacht, ein Spitzel ging mir auf die Nerven. Ich hab' dem Anstalts-Leiter und dem Vernehmer gesagt, daß ich für nichts mehr garantieren kann. Aus dem hätte ich Kleinholz gemacht ... heute nachmittag habe ich schon überall nachgesehen, unter den Pritschen, überall, ob Wanzen versteckt sind, ich habe nichts gefunden ... ach so, ich bin Schleuser, sitze seit dem 24. 10., staatsfeindlicher Menschenhandel" so nennen sie das hier, habe seit 1971 zehn Leute rübergefahren.
Ich bin kein gewöhnlicher Schleuser. ich nehme kein Geld, nur die Unkosten, andere wollen 20 000 DM und mehr, das sind Ganoven, Kriminelle. ganze Organisationen arbeiten so ... von Beruf bin ich Kaufmann, ich habe Abitur gemacht, dann bei meinem Vater gearbeitet, ein alter Sozialdemokrat. vor dem habe ich Respekt, wir kommen aus der DDR, aus der Nähe von Halle ... mein Vater ist Fuhrunternehmer, hat über 100 Lkw laufen ... ich bin verheiratet, habe einen Sohn. Michael ...
Dieses Gefängnis ist ja furchtbar, als Kaufmann muß man Einfälle haben. hier wird man ja stumpfsinnig, immer nur in der Zelle hocken ... ob ich jemals wieder in meinem Fach arbeiten kann, wer weiß ... Trotzdem, ich glaube nicht, daß ich lange hier bin, mein Vater hat bestimmt schon an die DDR-Behörden geschrieben, mein Onkel ist Chefmanager beim Bayer-Konzern. auf der Leipziger Messe ist er Generalvertreter ... wenn sie mich nicht herauslassen, gibt es ökonomische Schwierigkeiten, die kann die DDR nicht gebrauchen. Der Onkel meiner Frau ist Verteidigungsminister Leber. . -- mein Vernehmer sagte mir, daß ich zur Zeit der prominenteste Fall hier bin .
Ja, so ist das ... ich rede bißchen viel, aber du mußt ja wissen., mit wem du es zu tun hast ... Oben habe ich bis jetzt kein Wort gesagt ... Ich habe meinem Vernehmer gesagt: Geben Sie mir Zeit bis Weihnachten, dann packe ich aus. . -- das ist besser so ... der Staatsschutz von uns hat mir geraten. mindestens 14 Tage dichtzuhalten .
damit alle Beteiligten gewarnt werden können ... aber dann ist es besser. Aussagen zu machen, damit keine allzu großen Verhärtungen eintreten ... der Staatsschutz kennt die Methoden der Staatssicherheit ... Geheimdienst ist Geheimdienst.
Hoffentlich wollen sie kein Exempel statuieren, dann sehe ich alt aus. Dann kann mir auch mein Onkel nicht mehr helfen, dann sitze ich Jahre hier ... Vielleicht kommt eine Amnestie, seit 1956 gab es alle vier Jahre eine Amnestie, die letzte 72.
Scheißgefängnis, wenn das hier lange geht, gehe ich kaputt, obwohl ich kräftig bin, in ganz Norddeutschland war ich gefürchtet, wenn mir in der Kneipe einer komisch kam, flog er über die Theke... Du wunderst dich vielleicht, daß ich nicht wie die in Hamburg spreche, ich komme aus Halle und habe mir meinen Dialekt bewahrt ...
Und mein neuer Wagen ist auch weg, ein Mercedes, wurde beschlagnahmt. Vielleicht fährt ihn schon ein Vernehmer oder Herr Vogel, kennst du den, wer ist dein Anwalt? Vogel? Habe ich mir fast gedacht, den nehmen alle. So ein Lackaffe, den würde ich nie nehmen. Du mußt wissen, was du willst, aber Vogel, nee, den würde ich ablehnen, der legt dich rein. Ich würde mir einen anderen suche ... --
Das "Untersuchungsorgan" hat eine "zweite Front" eröffnet: das erzwungene Zusammenleben, die Konfrontation oder das Miteinander in der Zelle. Je nachdem, wie sich die Beziehungen entwickeln und welche "Aufgaben" anstehen. Offensichtlich, wenn auch für dich nicht sofort einsehbar, zielen sie auf einen "Zellenkrieg".
Sie rechnen damit, daß du diesen Menschen zumindest verdächtigst, ein Spitzel zu sein. Dieser Verdacht soll genährt werden: Das "Distler"-Photo in der Vernehmung war abstoßend genug. die Reihe der verwandtschaftlichen Berühmtheiten setzt zumindest Fragezeichen. Auch der Versuch, Rechtsanwalt Vogel zu diffamieren, soll dich verunsichern. Die Staatssicherheit wird in der Folgezeit nichts unversucht lassen, einen von dir ausgehenden Verteidigerwechsel zu erreichen.
Das Verhalten deines Pritschennachbarn zielt auf Dominanz, er will die Führung übernehmen: mit Hilfe des Großkapitals, des Verteidigungsministeriums, des Staatsschutzes, einiger Privilegien (Pakete), seiner breiten Schultern ...
In den nächsten Tagen wirst du entdecken, daß sein Trinkbecher seit langer Zeit benutzt wurde (Belag), jedenfalls nicht erst seit Oktober (Verhaftete erhalten bei der "Einlieferung" neues Geschirr). Auch seine Filzlatschen verraten eine jahrelange Benutzung. Wenn du dein Unbehagen aussprichst, weißt du, was dir blüht, "ganz Norddeutschland" kennt seine Prügelkünste.
Sie kalkulieren aber auch eine andere Möglichkeit ein: Weil so vieles für den Spitzelverdacht spricht, könntest du auf die Idee kommen, daß dieser Mensch gerade aus diesem Grunde "in Ordnung" ist, daß erzeugtes Mißtrauen und Zellenkrieg zu ihrer Strategie gehört. Eine Folge könnte sein: Vertrauen.
Und noch etwas: Die Anwesenheit von "spezifischen Mitteln" wurde dir in der vorangegangenen Zeit glaubhaft bewiesen. Die "Einkreisung" scheint lückenlos.
1: Mein Vernehmer hat mir gesagt: Über Weihnachten geben Sie sowieso auf. Sie werden schon hören, wie viele in ihren Zellen durchdrehen ... Zurückdrehen
nicht ins Quatschen kommen
es ist ein angenehmes Gefühl, mit einem Menschen zu sprechen, der neben dir auf der Pritsche liegt und nicht hinter einem Schreibtisch sitzt zuhören orientieren
kommen lassen
sie wollen eine schnelle Entscheidung herbeiführen und fordern dich heraus, Entscheidungen herbeiführen zu wollen, die nicht bei dir liegen koexistieren
sollen sie abhören und sich die "Finger wundschreiben"
du hast nichts zu verbergen
und was sie nicht unbedingt wissen müssen, vergißt du schnell
denk an den "Baum Griehn", den kein Sturm umwerfen konnte
denk an seine "unerbittliche Nachgiebigkeit"
also: keinen Zusammenstoß keinen Kampf lächeln prüfen
aktive Passivität
zurückziehen, um eine Niederlage zu verhindern.
Auf dem Fensterbrett liegen zwei Bücher.
J: Du kannst Feuchtwanger lesen, "Goya", ich habe gerade Dostojewski angefangen, "Arme Leute".
Ein Buch, eingehüllt in abwaschbare Folie, mit U-HAFT-Stempeln versehen: "Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis". Auf der letzten Seite klebt ein "Kontrollzettel", eine lange Reihe von eingestempelten Tagen, an denen dieses Buch "überprüft" wurde. Wenn eine Seite "auffiel", wurde sie neben das Kontrolldatum geschrieben, so am "7. 5. 76 -- S. 426, Kratzer". Schlag auf, sieh nach, was das für "Kratzer" sind: Verse, von einem lesenden Gefangenen mit dem Fingernagel unterstrichen:
"So zog Goya, ärmlich, schäbig, Eingesperrt in seine Taubheit, Auf dem Maultier Valeroso
Durch sein unbegreiflich stummes Spanien,
Elend, doch entschlossen, Seine Schultern stark zu machen, Gegen die Dämonen, die drauf Hockten und ihn brechen wollten. Reingefallen waren sie, die Teufel.
Aufrecht gehen wird er. Er, Francisco Goya, Maler, Mann aus Aragon. Nur stärker Wird er werden. Wuchern wird er Mit dem Elend, das ihn traf, und Schärfer wird er sehen, wird er Zeichnen."
Der arge Weg der Erkenntnis: ein "Kontrollzettel" mit Daten und Seitenangaben.
den Inhaftierten ist untersagt: in den ihnen zur Verfügung gestellten Büchern aus der Haftanstaltsbibliothek Eintragungen und Unterstreichungen vorzunehmen... Verstöße gegen die Anstaltsordnung werden bestraft." (Aus Anstaltsordnung des MfS.)
Im nächsten Heft
Der Zellenkrieg beginnt: Nachbar J. droht Prügel an -- Der Stasi setzt einen neuen Vernehmer ein -- Abschalten oder verletzbar bleiben?

DER SPIEGEL 45/1977
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