31.10.1977

Hörhilfe für Schüler

Eine neuartige Unterrichtshilfe für hörbehinderte Schüler hat die Elektronikfirma Sennheiser an 400 Kindern mit Erfolg erprobt und jetzt auf einer Akustik-Fachtagung in West-Berlin erläutert. Zu Beginn jeder Unterrichtsstunde bekommt der Lehrer ein Mikrophon mit Minisender umgehängt, der hörbehinderte Schüler einen Empfänger, der mit seinem Hörgerät verbunden ist. Auf diese Weise hört das Kind, weitgehend unbeeinträchtigt durch Klassenlärm, die Stimme des Lehrers deutlich wie aus 20 Zentimeter Entfernung. Mit dem 2200 Mark teuren Gerät wird es möglich, begabte hörbehinderte Kinder auch auf normalen Gymnasien zu unterrichten. Bislang gab es in der Bundesrepublik nur zwei Sonder-Gymnasien für Hörbehinderte.

DER SPIEGEL 45/1977
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