27.06.1977

„Rot Front! Zack, zack!“

Einblick in das nach außen abgeschottete Innenleben einer Universität und das oft groteske Treiben politischer Gruppen vermitteln vier Politologie-Studenten vom West-Berliner Otto-Suhr-Institut, die sich nur mit Vornamen vorstellen: Andreas, Micki, Thomas und Ute. In den Seminaren fühlen sie sich anfangs „schrecklich allein und unsicher“, in der Polit-Arbeit „wehrlos“ und nicht sogleich zum „alles entscheidenden Sprung auf die Seite der unentwegt kämpfenden Arbeiterklasse bereit“. Die Autoren veröffentlichen ihren Beitrag in der neuen Ausgabe des „Kursbuch“, das, zehn Jahre danach, hauptsächlich der Außerparlamentarischen Opposition gewidmet ist.
Wintersemester 76/77: Sämtliche Hochschulen in West-Berlin befinden sich im Streik gegen Berufsverbote und politische Disziplinierung.
Der Streik der Germanistikstudenten gegen das drohende Berufsverbot für mehrere KPD-Wahlaufrufunterzeichner an ihrem Fachbereich dehnt sich zunächst auf die gesamte FU aus und erfaßt dann auch die anderen Hochschulen und den zweiten Bildungsweg. Zuletzt streiken fast 50 000 Studenten und Schüler gegen Berufsverbote, drohende Ordnungsverfahren und die sich verschlechternden Ausbildungsbedingungen.
Am 1. Dezember findet mit etwa 22000 Menschen die größte Demonstration seit Jahren statt. Dieser Streik ist nicht nur der umfassendste seit langern, er ist auch der lustigste. Nie zuvor wurden so viele Gedichte, Lieder und Theaterstücke gemacht, niemals wurden so viele Feten gefeiert und Wände bemalt.
Nie zuvor entstanden so viele neue Beziehungen, nie zuvor gingen so viele auch wieder kaputt. Auch die Frauenbewegung an den Hochschulen erreicht einen Höhepunkt: Während der Streiks findet die erste Uni-Frauenvollversammlung statt, vorbereitet durch die Frauengruppen an den Fachbereichen. Wie ist es dazu gekommen? Es genügt nicht, die ökonomischen und politischen Hintergründe der zunehmenden politischen Repression und der materiellen Verschlechterung im Ausbildungsbereich darzustellen, um dann "die notwendigen" Entwicklungsformen studentischen Protestes und Widerstandes daraus abzuleiten. Solche Ableitungen, seien sie noch so "richtig" und differenziert, können die wirklichen Politisierungszusammenhänge nicht vollständig erklären.
So ist es zum Beispiel für unsere Aktivitäten wichtig zu verstehen, wie sich die Basisgruppenbewegung, das heißt auch unsere Gruppe, entwickelt hat, welche Erfahrungen und Einstellungen der einzelne dorthin mitbringt und wie wir dann Gemeinsamkeiten weiterentwickeln und in der politischen Arbeit lernen. Deshalb wollen wir, einige Mitglieder der "051-Initiative" (eine Basisgruppe am Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaften an der FU), versuchen, unsere Geschichte zu vermitteln, eine Geschichte aus vielen "Ichs", die ein "Wir" suchen ...
Voller Hoffnungen und Träume ziehe ich nach Berlin. Hier würde ich das finden, wonach ich mich schon zu Hause im dauernden Konflikt mit meinen Eltern und der Schule so sehr gesehnt habe. "Studentenbewegung", "Wohngemeinschaften", "subkulturelles Milieu", "linke Uni", "dauernde Revolte" und ... und ... und ... Also, auf nach Berlin!
Ich wohne mit drei Männern zusammen in Kreuzberg. Wir kennen uns schon länger. Zunächst mal sind wir völlig isoliert; in unserer Wohnung erhält sich diese Ruhe und Harmonie, die wir aus unserem engen schwäbischen Provinzstädtle mitgebracht haben.
Wir wollen das ändern, raus in die Stadt, Leute kennenlernen. Wir ziehen nachts durch die Berliner Kneipenwelt und beobachten sehnsuchtsvoll die vielen unterschiedlichen Menschen, die da so rumschwirren; irgendwas scheinen wir jedoch falsch zu machen, diese "Versuche", unsere Isolation zu durchbrechen, gehen völlig daneben ...
Der dicke politische Anspruch in meinem Kopf, das Studium betreffend, ist kein geringerer als der, alles über diese Gesellschaft rauszukriegen, um daraus Ansatzpunkte für eine Strategie der Veränderung zu entwickeln. So komme ich ans "Otto-Suhr-Institut" (OSI) und dränge mich verschüchtert in ein völlig überfülltes linkes Seminar. Später habe ich manchmal sogar das Glück, einen Stuhl zu erwischen, auf dem ich mich dann auch gleich viel sicherer fühle, als wenn ich nur irgendwo in einer Ecke auf dem Boden sitze.
In solchen Momenten fühle ich mich schrecklich allein und unsicher. Ich sitze dann mit demselben versteinerten Gesichtsausdruck rum wie alle anderen im Raum, unangreifbar, kühl, zurückweisend. Ich weiß nicht mehr, warum ich ausgerechnet hier sitze, was ich an diesem Seminarthema so interessant finde und was ich mit den Menschen hier gemeinsam haben soll.
Ich wage kaum, mich zu bewegen, habe Herzklopfen, traue mich nicht, zu laut aufzustöhnen, obwohl mir danach zumute ist, werde rot, wenn mir vor Aufregung irgendein Mißgeschick passiert (zum Beispiel hüsteln), und fühle mich laufend beobachtet, obwohl sicher niemandem aufgefallen ist, daß ich auch hier in diesem Raum sitze.
Und dann, jeder kennt die Situation am Anfang eines Seminars, wenn der Dozent seinen Veranstaltungsplan bekannt gibt. Meist arbeitet er gerade an einer Veröffentlichung zu diesem Thema, ich jedenfalls erfahre nicht, warum ausgerechnet dies Gebiet, diese besondere Einengung des Themas oder gar jene spezifische Analyse ... mir schwirren einfach zu viele Fragen durch den Kopf. Trotzdem gibt"s da welche, die sich sofort melden können und entweder gleich den gesamten Ansatz kritisieren, oder aber sie begnügen sich mit der Kritik einiger Teilaspekte.
Und dann gibt"s da auch welche, die wissen, wie man da vorgeht, richtig vorgeht. Ich weiß jedenfalls nicht wohin und warum und verstehe auch die meisten Worte gar nicht.
Nur die Marx-Zitate beeindrucken mich ungeheuer, so sehr, daß ich nun zwei Semester gar nichts mehr sage, nichts mehr sagen kann; denn ich spüre, meine Sprache versteht hier niemand; sie kommt auch mir selbst auf einmal so kümmerlich vor. Ich muß einen Kapitalkurs machen, dann geht"s sicher besser. -- Kapitalkurs gemacht: Ich verstehe mich überhaupt nicht mehr, mich versteht sowieso keiner mehr.
Und dann die politischen Organisationen (ihr Sinn ist ihr Scheitern). Ich lerne allmählich alle ihre Namen kennen, alle ihre Methoden. Die Konkurrenz ihrer Flugblätter und Zeitungen, die vielen objektiven Einschätzungen, alle mit unterschiedlichen Ergebnissen. -- Und ich, Kleinbürger. wehrlos mit vielen Fragen, ohne diese objektive Begrifflichkeit der Einschätzung, und nicht so ohne weiteres zum "Klassenverrat" und zum alles entscheidenden Sprung auf die Seite der unentwegt kämpfenden Arbeiterklasse unter Führung der "DeKa-BeEmWeEmEl" fähig, bin erneut hilflos und verwirrt. Und das, obwohl mir deren Vorschläge, Einschätzungen und Programme teilweise noch logisch und richtig erscheinen.
"Der Hungerstreik
ist ein Schlüsselerlebnis."
Ich komme mir den Leuten gegenüber etwas auf den Kopf gefallen vor: Einerseits scheint es zu stimmen, was sie sagen; andererseits sträubt sich in mir alles dagegen. Ich kann nichts damit anfangen, möchte mich zwar gern organisieren, um meine Unsicherheit aufzuheben, will mich aber nicht so fest binden und mich nicht zum "Instrument der Revolution" machen lassen.
Da diese Gruppen die Unipolitik ziemlich ausschließlich bestimmen, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zu entscheiden: entweder mitmachen oder gar nichts machen. Ich verlege meine Fragen, Zweifel, Ängste erst mal ins Studium. will meinen Kopf bearbeiten, bevor ich die Welt aus den Angeln hebe. Bleibe folglich unorganisiert.
Hinter mir liegen jetzt zwei Semester, und Holger Meins ist tot. Trotz aller Angst und obgleich ich immer noch niemanden kenne von denen, die auf der Straße sind, mache ich bei einer verbotenen Demo mit: eng zusammengedrückt, überall Polizei.
Zum erstenmal spüre ich, daß auch andere Angst haben. Ich bekomme Mut. Die Antwort auf uns: Wasserwerfer, Tränengas, Knüppel. Völlig aufgelöst sitze ich dann wieder zu Hause. Ich höre von einem Hungerstreik am OSI (im November 1974), spüre die Möglichkeit, hier etwas zu tun, dann aber wieder diese Angst vor dem Alleinsein inmitten von Menschen, die sich in diesem Moment womöglich genauso betroffen fühlen wie ich. Ich bleibe zu Hause mit meinem schlechten Gewissen.
Für viele, die dabei waren, ist der Hungerstreik ein Schlüsselerlebnis für ihr Verhältnis zu den politischen Organisationen*; diese versuchen, unsere Betroffenheit mit ihrer Wortradikalität auszubeuten, andererseits haben sie nur leere Interpretationen und eingefahrene papierne Aktionen zu bieten: Resolutionen, Flugblätter und so weiter. Letztlich sind sie unfähig, unserer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen.
Das OSI ist vollgestopft mit Schlafsäcken, Decken und Sprudelflaschen und Ort einer permanenten Vollversammlung. Wichtig ist, daß der Hunger, weil er kollektiv "erlitten wird", zu ertragen ist, daß dadurch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht und daß er für uns sinnlich erfahrbarer Ausdruck unseres Protestes wird.
Wir treffen uns nach dem Hungerstreik. um den alten Wunsch, gemeinsam und ohne die Organisationen Politik zu machen, in die Tat umzusetzen. Einen kontinuierlichen Zusammenhang finden wir aber erst im nächsten Semester, als im OSI konkrete Fälle von Be-
* In Berlin vor allem der KSV (Studentenorganisation der KPD), die KHG (Organisation des KBW), ADS (der SEW nahestehend). SEW-Hochschulgruppe SHB und Jusos spielten kaum eine Rolle
rufsverboten drohen und wir uns im Anschluß an eine Vollversammlung zu diesem Thema treffen: Die erste Initiative gegen die Berufsverbote an der Freien Universität ist geboren.
Die Anfänge der Gruppe sind schleppend und träge. Einige Genossen, die früher mal in einer Sponti-Organisation gearbeitet haben, bestimmen "urwüchsig" (sie haben eben die größere Erfahrung) den Diskussionsverlauf und die Tagesordnung der Sitzungen. Ich habe Mühe, diesen Diskussionen zu folgen. Lange Reden, Statements, viele bedeutende Worte...
Wieder Herzklopfen, die Angst, etwas Falsches zu· sagen, das Gefühl, unwichtig zu sein. Ich zwinge mich trotzdem, regelmäßig zu den Sitzungen zu erscheinen. Ich spüre es, irgendwann werde ich schon einige Leute kennenlernen und diese Ängste überwinden, werde sicherer werden und neue Erfahrungen machen können, mehr wissen und mich einbringen können; vielleicht rede ich mir dies auch alles nur ein, irgendwie schaffe ich es jedenfalls durchzuhalten, bis ich dann zum erstenmal angelächelt werde. Danach habe ich mich so sehr gesehnt.
Die Fluktuation in der Gruppe ist sehr groß. Immer wieder erscheinen neue Gesichter, alte verschwinden, keiner kümmert sich darum. In dieser Zeit gründen einige engagierte Dozenten und Assistenten (Assis) der FU das Aktionskomitee gegen Berufsverbote (AK).
Anlaß ist das Rundschreiben Nr. 112 des Senators für Wissenschaft und Kunst, Löffler, in dem die generelle Überprüfung aller an der Hochschule Beschäftigten bei Neueinstellungen und Vertragsverlängerungen vorgeschrieben wird. Durch diese Verordnung hat die politische Disziplinierung und Einschüchterung eine neue Qualität erhalten. Für uns wirkt sich das so aus, daß einige Assis ihre geplanten Seminare nicht beginnen dürfen.
Was keiner für möglich gehalten hätte, gelingt: Innerhalb von sechs Wochen steht eine Plattform unter dem Motto "Solidarität mit allen Betroffenen". Ziemlich schlagartig verändert sich das politische Klima an der FU: An den meisten Fachbereichen werden Vollversammlungen abgehalten, auf denen an Hand der Plattformvorschläge die Probleme der Gesinnungsschnüffelei, der "FdGO" (Freiheitlich demokratischen Grundordnung) und der Verfassung diskutiert werden.
Schon bald gibt es vier Fachbereichsinitiativen, die das Aktionskomitee (AK) unterstützen und für alle (auch organisierte) Studenten offen sind. Zur Koordination dieser Initiativen und zur Planung uniweiter Aktionen wird der Uni-Ausschuß gegründet.
Wir arbeiten jetzt also in drei Bereichen: unten links die OSI-Initiative, außerdem sitzen wir mit Delegierten im Uni-Ausschuß, und schließlich entsenden wir, wie alle Fachbereichsinitiativen auch, zwei Delegierte in das übergeordnete AK, in km der bis dahin wohl einzigartige Versuch unternommen wird, das gesamte linke und linksliberale Spektrum Berlins, von der Roten Hilfe bis zu den Pfadfindern, unter einen Hut zu bekommen beziehungsweise auf eine Plattform.
Was sich auf dieser hohen Ebene der politischen Auseinandersetzung abspielt, dokumentiert unsrer Meinung nach am besten ein "Sitzungsprotokoll" des AK (Info Nr. 6, 1976), das wir hier auszugsweise veröffentlichen: LEITUNG: Liebe Anwesende, Freunde
und Genossen, werktätige und studieende Intelligenz, Volk! (Begrüßungsgemurmel der Anwesenden: Hallo! Tag! Hört, hört! Gott zum Gruß! Rot Front! Zack, zack!) Wir sind heute zusammengekommen, um die Parolen zu beschließen, die auf der Demonstration getragen und gerufen werden sollen. Doch zunächst -- gibt es Anträge zur Tagesordnung? Die Ausschlußanträge bitte ich gleich mit Begründung vorzutragen.
SEW: Jawohl! Ich beantrage, den KSV auszuschließen! Die Begründung ist die weltweite Verschwörung des Maoismus gegen die friedliebende Sow ... LEITUNG: Danke, das genügt! Bitte den üblichen Gegenantrag!
KSV: Gegenantrag! Ich beantrage, die SEW auszuschließen, und zwar wegen der weltweiten Subversion der Agenturen des Sozialimperialismus mit dem Ziel der Errichtung sozialfaschistischer ...
LEITUNG: Vielen Dank! Hiermit schreiten wir zur Abstimmung! Wer ist dafür, einen der beiden Antragsteller auszuschließen? (Die große Mehrheit will niemand ausschließen.) Damit sind beide Anträge abgelehnt! Wir schreiten nunmehr zur Tagesordnung.
SEW: Wir haben noch von früheren Kampagnen populäre Parolen, etwa die: Eene, meene Monopole -- für die Bildung fehlt die Kohle! Man könnte jetzt für die aktuelle Situation noch erläuternd hinzufügen: Mink, mank Berufsverbot und da herrscht große Not!
KSV: Wieso herrscht da große Not? Mit diesem Manöver will die SEW doch nur verschleiern, daß große Not vor allem in den vom Sozialimp ... LEITUNG: Mach einen besseren Vorschlag!
KSV: Na gut. Ich hätte da eine Parole: Nieder mit Verfassungskot -- weg mit dem Berufsverbot!
SEW: Ich protestiere energisch, daß hier vom KSV die Verfassung in den Kot ...
LEITUNG: Also Leute, keine Grundsatzdiskussionen! Bitte, ja?! Übrigens... vielleicht ... mir liegt hier noch eine andere vor: In Uni, Schule, Krankenhaus -- schmeißt Schütz die Sozialisten raus! Die find' ich auch gut.
SEW: ... schmeißt Schütz die Demokraten raus!
KSV: Kommunisten raus! SEW: Demokraten raus! KSV: Kommunisten raus!
LEITUNG: Also, wirklich! Keine Grundsatzdiskussionen. mehr! Es fliegen sowohl Demokraten wie Sozialisten und Kommunisten raus! Wie findet ihr anderen denn die Parole? SPONTI: Also ich find' besser: Aus Uni, Schule, Krankenhaus -- schmeißt Schütz vor allem Spontis raus! GIM: ... Trotzkisten raus!
ARCHÄOLOGE: .. . Archäologen raus!
LEITUNG: So kommen wir doch nicht weiter! Wenn jede Gruppe ... Also, macht mal konstruktive Vorschläge!
KHG: Ich find' richtig: Aus Uni, Schule, Krankenhaus schmeißt der bürgerliche Staat alle die ihre Grundrechte wahrnehmenden Beschäftigten des öffentlichen Dienstes mit Hilfe des Beamtenrechts!
LEITUNG: Aber so eine Parole kann man doch unmöglich rufen! Die reimt sich doch gar nicht!
GERMANIST: Außerdem stimmt das Versmaß nicht.
KHG: Aber die Parole ist richtig! Und darauf kommt's ja wohl an!
KSB/ML: Ich möchte der Parole eine richtige Stoßrichtung geben: In Uni. Schule, Krankenhaus -- breitet sich die KPD/ML immer mehr aus!
LEITUNG: Aber das hat doch mit dem Kampf um Berufsverbote nichts zu tun!
KSB/ML: Hat es wohl! Die Ausbreitung der Kommunisten ist der wahre Grund der Berufsverbote, und damit ist die Parole richtig!
KSV: ... ist nicht richtig! Vielmehr breitet sich die KPD immer mehr aus ... (Gemurmel) ... und zwar auf Grundlage eines korrekten . . . (stärkeres Gemurmel) ... und somit ist die KPD der einzige Garant ...
SEW: ... hier muß ich auch mal was sagen! Die friedliebenden Kräfte (anschwellendes Getöse) ... die Kalten Krieger wollen die Entspannung ... (Krach, Zwischenrufe) ... die ... fortschrittliche demokratische Kräfte ... (anhaltender Lärm, Rufe: Unerhört, Schluß damit!)
"Der Senat tut Zähne blecken -- weil ihn Demokraten schrecken."
LEITUNG (schlägt mit der Flasche auf den Tisch): Ruhe! Aufhören! Ruhe bitte!
HOMOSEXUELLE AKTION: Wir haben uns auf folgende Parole geeinigt: Schwule fordern klapp, klapp, klapp -- schafft Berufsverbote ab! Eine andere Parole aus unseren Reihen wurde erfolgreich bekämpft und als reaktionär abgelehnt. Sie lautet: Tunten sagen huch -- huch -- huch -- Berufsverbot ist Verfassungsbruch! Unmöglich, was?
FRAUENGRUPPE: Wir haben uns folgende Parole ausgedacht: Frauen haben keine Hoden -- drum sind sie betroffen von Berufsverboten!
KHG: Aber das ist doch platter Feminismus! Man könnte viel eher sagen (lüstern): Gerade Frauen mit prallen Brüsten -- gegen Berufsverbote kämpfen müßten ... (kann nicht weiterreden, da ihn die Frauengruppe in die Mangel nimmt).
LEITUNG: ... Also, wenn wir vielleicht noch eine, eine, eine alles integrierende Parole fänden ... Gemeinsames Brainstorming! Jede Gruppe sagt jetzt eine Parole!
SPONTI: Vielleicht: Die Öffentlichkeit kriegt schon Knoten -- von wegen der Berufsverboten!
GERMANIST: Grauenhaft! Eher ginge: Der Senat kriegt rote Flecken -- weil ihn Radikale schrecken!
SEW: Ich find' besser: Der Senat tut Zähne blecken -- weil ihn Demokraten schrecken! Oder noch besser: Der Senat in Angst und Schrecken -- weil sich Demokraten recken!
KSV: Warum nicht gleich: Der Senat wird bald verrecken, weil ihn Demokraten necken! Die Wahrheit aber ist: Hinter Büschen, hinter Hecken Agenturen sich verstecken!
LEITUNG: Schluß jetzt mit dem Hickhack! Wo ist übrigens meine Flasche? (KSV und SEW nehmen gerade die letzten Schlucke.) Mhm!
Wollen wir doch noch die Parolen anderer Gruppen hören.
GIM: Ob Revis, Spontis, ob Chaoten -- weg mit den Berufsverboten! LEITUNG: Also was ihr da jetzt alles gebracht habt, das taugt doch wirklich nichts! Ständig schiebt Ihr eure Sonderinteressen vor den gemeinsamen Kampf! Das geht doch hier um Rechte von uns allen! Deswegen müssen doch die Berufsverbote fallen! (Rufe: Ja, das ist sie doch! Da ham' wir eine!) Wie? Was? Was hab' ich gesagt? Allen ... fallen ... allen ... fallen. Ja, das ist"s! Leute, wir ham' sie! Die alles integrierende Parole: Es geht um Rechte von uns allen -- Berufsverbote müssen fallen! (An SEW und KSV) Der könnt ihr doch auch zustimmen! Wie?
SEW (vor sich hin murmelnd): Frieden und Verfassung -- maoistische Verschwörung ... KSV (brummelnd: Bin nicht mehr verhandlungsfähig ... Agenturen ...
LEITUNG: Oh, Gott! Hilf, Himmel! Jetzt haben wir uns so schön zu einer Parole zusammengerauft, und jetzt wird"s wieder keine einheitliche Demonstration! (lautes Gebrabbel, Getöse). He, ihr! Hört ihr überhaupt zu!? Was machen wir denn jetzt? (Krach und große Unruhe, wilde Debatten über Stoßrichtung und Perspektive, Strategien und Parolen) He! He! Na ja, dann. Dann löse ich die Sitzung auf ...
Unsere Initiativ-Sitzungen sehen kaum anders aus ... Bis zur Erschöpfung diskutieren wir die zentralen Eingebungen, ärgern uns immer mehr über die Positionen von KHG, KSV und ADS, SEW, die nach wie vor versuchen, alles Entstandene mit ihrem jeweiligen Parteiprogramm zu erwürgen, und drohen an einem Knäuel von Fachbereichs(Fb)-Problemen zu ersticken. Doch all diese Auseinandersetzungen werden immer noch von unseren Obergenossen geführt -- Männerpolitik ...
Wir lernen, daß wir als einzelner Fachbereich nichts machen können, um all diese Verordnungen, Streichungen und sonstigen Frechheiten hei uns zu verhindern. Deshalb setzen wir uns verstärkt mit den anderen Initiativen in Verbindung, und dadurch gewinnt der Uni-Ausschuß immer zentralere Bedeutung für uns. Der Uni-Ausschuß wächst relativ schnell in seine Arbeit.
An der FU beginnt eine Ära der Kampagnen. Zunächst die Kampagne "Bildet Initiativen" (da noch nicht an allen Fachbereichen Basisgruppen existieren), die dann sofort in die Kampagne "Kommt alle in den Uni-Ausschuß" übergeht
Anfang des Semesters entstehen dann einige Studienkollektive, unter anderem auch unseres. Die meisten Kollektive kranken daran, daß die verschiedensten Berufs-Träume und Bezüge zur Theorie nicht unter einen Hut zu kriegen sind. Immerhin: Die Studienberatung für Erstsemester läuft gut und macht Spaß -- und die Feste!
Nachdem wir uns dazu durchgerungen haben, als 051-Initiative für die Fb-Gremienwahlen zu kandidieren, um mehr Licht in die Fh-Politik zu bringen, bekommen wir mehr als die Hälfte der Stimmen, während die K-Gruppen und die ADS völlig baden gehen -- eine Riesenbestätigung für unsere oft so frustrierende Arbeit
Ende der Semesterferien treffen sich 25 von uns in Westdeutschland, um das Semester vorzubereiten. Wir wohnen in einem kleinen Bauernhof, machen ausgedehnte Spaziergänge und kochen viel und gut, wir malen uns gegenseitig an, beim Frühstück in der Sonne fetzen die Stones durch den Wald. Wir schaffen es endlich einmal, Spaß und Arbeit zu verbinden
"Gähnendes Publikum vor einem linken Clown."
Die wichtigste Aktion in diesem Semester soll eine Aktionswoche werden, in der wir durch Spiele, Theater, Musik und so weiter den Lernbetrieb OSI unmöglich machen wollen. So überlegen wir uns den einzelnen Seminaren entsprechende Aktionsformen, die den jeweiligen Inhalt beziehungsweise den Dozenten in Frage stellen sollen.
Bei uns, einem "traditionell" linken Institut, gibt es nämlich ganz besonders berühmte Marxisten, die ihre Seminare als autoritäre Vorlesung durchziehen, als "kleinen Beitrag zur allgemeinen Repression in der BRD". Was sich in diesen Veranstaltungen der hohen Wissenschaft abspielt, ist bestenfalls mit einer müden Kino- oder Theatervorstellung vergleichbar; ein gähnendes Publikum vor einem linken Clown. Aus unserem Seminar-Theater wird nichts: die "Wucht der Geschichte" überrollt uns:
Die Germanisten streiken! Zwei Dozenten, KPD-Wahlaufruf-Unterzeichner, sollen entlassen werden. Sollen wir einen Solidaritätsstreik machen? In der 051-Initiative (mi) sind alle dafür: Uns ist klar, daß wir hier exemplarisch zwei Berufsverbote verhindern müssen. Außerdem: Endlich kann dieser Scheißseminarbetrieb lahmgelegt werden. Zeit und Freiraum für schon lange fällige politische Diskussionen ...?
Wir gehen in die Seminare und lassen dort über einen Solidaritätsstreik abstimmen: Tatsächlich befürwortet die überwältigende Mehrheit einen Streik. Auf der OSI-Vollversammlung wird er endgültig beschlossen. Die Stimmung: das Maß ist voll!
Die Germanisten leiern eine Uni-Vollversammlung an. Das Audimax proppenvoll, die Inis berichten, daß die Urabstimmungen für einen Streik fast überall positiv ausfallen: Das Streikbarometer steigt, minutenlanger Beifall für jeden neuen streikenden Fachbereich.
Berufsverbot wird anscheinend von allen als die Spitze der Unverschämtheit der ganzen materiellen und politischen Repression, die wir Studenten tagtäglich erfahren, empfunden. Wir wollen diese massenhafte Existenzangst endlich in Widerstand umsetzen. Selbst viele vorher Unpolitische werden mitgerissen.
Der Streik breitet sich mit Windeseile aus. Fast sämtliche Hochschulen und Fachhochschulen und der zweite Bildungsweg in Berlin treten in Streik. Natürlich haben alle noch ihre speziellen Forderungen, aber die wichtigste Forderung ist die nach Zurücknahme dieser und aller Berufsverbote.
An der FU bildet sich ein zentraler Streikrat aus jeweils mehreren Vertretern der Fachbereichsstreikräte, später sogar ein regionaler Streikrat für alle Hochschulen, er soll die Bewegung koordinieren. Die Publizisten übernehmen die Aufgabe, einen zentralen "Streikkurier" herauszugeben, die Film- und Fernsehakademie dreht einen Film ...
In der ersten Streikwoche laufen wir mit einem euphoriebeschwipsten Schmetterling im Bauch herum. Im OSI wie an vielen Fachbereichen: Streikcafeteria als Treffpunkt und Quatschfreßsaufzentrum, Flugblätter und Streikinfos herstellen, Streikposten stehen, Feten organisieren, Streikprogramm auf die Beine stellen.
Die Seminare bieten Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen an: Berufsverbote, Prüfungsordnung, Brokdorf, Kulturabende, Filme. Von morgens bis abends sausen wir durch die Gänge, Aufgaben erledigen, immer neue Leute treffen, quatschen, diskutieren. Eine Telephonkette für eventuelle Bulleneinsätze ...
Demos, Vollversammlungen, zentrale Diskussionsveranstaltungen, Theater, Lieder: Wehrt euch, leistet Widerstand gegen das Berufsverbot im Land! Die ersten Bulleneinsätze bei den Medizinern -- und viele der vormals hörwilligen Studenten schlagen sich auf unsere Seite, immer neue Mobilisierung, immer neue Wut!
Am 2. Dezember werden Christoph und Peter vom OST von einem zivilen Staatsschutztrupp überfallen und verhaftet, als sie versuchen, sich mit Flug blattverteilern der rechtsradikalen CARP-Sekte* auf dem Campus auseinanderzusetzen. Die Staatsschutz-Leute hatten diese Falle offensichtlich aufgestellt, um "Hintermänner des KSV" zu schnappen, die ihrer Meinung nach die Drahtzieher und Rädelsführer des Streiks waren. "Sie wollten den Kopf der Bewegung, und sie haben in der Tat auch den Kopf der Bewegung gefaßt, nämlich zwei ganz normale unorganisierte Studenten" (FU-Professor Uwe Wesel).
Die beiden kommen mit der völlig absurden Begründung der Flucht- und Verdunkelungsgefahr in U-Haft. Ein Solidaritätskomitee wird gegründet. Die Folge: massenhafte Solidarität für die beiden, eine Demo und Kundgebung nach der anderen, Bullenbullennichtsalsbullen.
"Immer die gleichen Leute reißen die Verantwortlichkeit an sich."
Als wir in den Demos durch die Straßen gehen, kommt mir wieder der Gedanke, der so oft von uns und mir verdrängt wird: Wie wirken wir überhaupt auf die Außenstehenden, auf die Bevölkerung? Eine alte Frau reißt ein Fenster auf und schreit: Macht weiter so, Jungs! Aber sonst immer nur die alten Sprüche, geht doch nach drüben und so und eiskalte Ablehnung.
Wie schaffen wir es denn bloß, daß die Leute erkennen, daß zwischen den Berufsverboten und ihren Problemen wie Arbeitslosigkeit und so weiter ein politischer Zusammenhang besteht? Wir schreiben ein paar "Bevölkerungsflugblätter": "Liebe Berliner" und so weiter, aber es gibt kaum Reaktionen, außer von der Presse, die uns im Laufe des Streiks ernster zu nehmen beginnt.
Die Bullen verhindern blutig eine Besetzung des Präsidialamtes, nachdem sich der Herr Präsident der FU geweigert hatte, zu den Berufsverboten und den Festnahmen der beiden Stellung zu nehmen. Noch nie habe ich Bullen so nahe vor mir so brutal zuschlagen sehen ... Später erscheint dieser Herr denn doch noch auf der Univollversammlung, wo er uns nur sagen kann, daß wir von gewalttätigen Radikalinskis verführt worden seien. Brüllendes Gelächter von über 3000 "Verführten".
Das alles schließt uns nach außen fest zusammen, die Wut, die erfahrene Repression, die Bullenknüppel, die Hetze und Verdrehung in den Zeitungen. Auch die Studenten an vorher * Studentenorganisation der "vereinigungskirche" (Mun-Sekte).
ziemlich unpolitischen Fachbereichen beginnen sich zu wehren.
In den Fachbereichen entwickelt sich Dynamik: alte Kommunikationsformen zerbrechen, auch die Mitglieder der mis werden in alle Winde zerstreut, neue Formen entstehen: zum Beispiel die Streikräte, dann endlich der Freiraum für politische Diskussionen und Gespräche, aber auch das Chaos, die Hektik, der Streß, der Zeitdruck, der politische und persönliche Diskussionen immer wieder verhindert.
Fast alles rennt schließlich ins Solidaritätskomitee, dadurch wird"s im Streikrat immer schwieriger, das Streikprogramm bricht fast völlig zusammen. Die einen sind überlastet, die anderen fühlen sich überflüssig, Mackerstrukturen: Immer die gleichen Leute reißen die politische Verantwortlichkeit an sich, lassen neue Leute nichts dazulernen, verhindern Integration -- Unsolidaritätskomitee.
"Die Abbrockelung ist ziemlich fortgeschritten."
Wer nicht vorher schon einen festen sozialen Zusammenhang hatte (ein stabiles Seminar, eine mi, ein Studienkollektiv oder eine Arbeitsgruppe), und das sind die wenigsten an dieser Scheißuni, fällt irgendwann raus, fühlt sich verarscht, bleibt zu Hause. Immer mehr stimmt die "Basis" mit den Füßen ab ...
Kurz vor Weihnachten wird der Streik ausgesetzt. Die Univollversammlung stellt ein Ultimatum an die Senats- und Uni-Bürokratie: Zurücknahme der Berufsverbote und Freilassung von Christoph und Peter, sonst wird nach Weihnachten weitergestreikt. Fröhliche Weihnachten!
Von wegen: weil Christoph und Peter immer noch in der U-Haft schmoren, besetzen wir Studenten kurz vor Weihnachten eine Kirche in der Nähe des Knast. Die erhoffte Reaktion der Öffentlichkeit (Presse) bleibt auch nicht aus, und tatsächlich kommen die beiden noch vor Weihnachten aus dem Knast!
Im Januar wird beschlossen, trotz der Freilassung von Christoph und Peter weiterzustreiken: für die Zurücknahme der Berufsverbote. Die Reaktion der Bürokratie ist massiv: Zuckerbrot und Peitsche.
Was niemand erwartet hatte: Wir erreichen tatsächlich, daß die beiden Germanistikdozenten weiterarbeiten. Andererseits wird gegen uns Studenten um so härter durchgegriffen: etliche Straf- und Ordnungsverfahren gegen "Störer", Auslagerung von Lehrveranstaltungen vor allem der PH an Berliner Schulen mit Polizeischutz. Unbeabsichtigte Nebenwirkung: Auch Schüler beginnen sich zu fragen, was die Bullen vor ihrer Schule für eine Berechtigung hätten.
Doch wir sind alle schon etwas müde. Die Abbröckelung ist ziemlich fortgeschritten, immer weniger Studenten kommen noch in die Uni, die Seminare treffen sich kaum mehr. Ein Berg unaufgearbeiteter Probleme des Streiks erschlägt uns fast: Was ist aus den Streikaktivitäten geworden, wo liefen Diskussionen unsolidarisch, warum bleiben die Leute inzwischen lieber zu Hause, wie können wir die Diskussionen, die produktiv waren, vermitteln? Doch die Leute, die das betrifft, kommen nicht.

DER SPIEGEL 27/1977
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