25.07.1977

Wieder Tod durch Appetitzügler

Auf Appetitzügler führt der Innsbrucker Klinik-Oberarzt Hansjörg Lisch den Tod eines Patienten zurück, der an Panmyelophthise -- Knochenmarkschwund -- erkrankt war. Acht Jahre lang hatte der übergewichtige Mann (1,58 Meter groß; 75 Kilo schwer) drei verschiedene Sorten gängiger Appetitzügler geschluckt. Dann stellten sich die typischen Symptome des todbringenden Leidens ein: Kopfschmerzen, Zahnfleischbluten sowie Blutungen an den Handrücken und Unterschenkeln. Außer den Appetitzüglern, so fand Fettstoffwechsel-Experte Dr. Lisch, hatte der 28jährige Kellermeister keine Arzneimittel eingenommen; auch mit chemischen Schadstoffen habe er keinen Kontakt gehabt.

DER SPIEGEL 31/1977
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