02.01.1957

Theodor Heuss, Leo Göttinger-Göttingen

Theodor Heuss, 72, Bundespräsident, ließ sich im Bundespräsidialamt zu Bonn von dem Porträtisten namhafter Männer*, Professor Leo Göttinger-Göttingen aus Marquartstein (Oberbayern), in Öl malen. Professor Heuss, der während der Sitzungen einer Schreibkraft staatsgeschäftliche Korrespondenz diktierte, bekundete seine Zufriedenheit mit dem Ölbildnis, indem er (" ... ich tue das zum ersten Male") in die noch feuchte Farbe seinen Namenszug schrieb. - Göttingens nächste Modelle: Bundesverteidigungsminister Franz-Joseph Strauß und Bundeskanzler Konrad Adenauer.
* Kaiser Wilhelm II., Kronprinz Wilhelm, Hindenburg, Ludendorff, Gerhart Hauptmann. Max Planck, Albert Einstein, mehrere Päpste und Kardinäle.

DER SPIEGEL 1/1957
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 1/1957
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Theodor Heuss, Leo Göttinger-Göttingen

  • Sozialer Brennpunkt Folsterhöhe: Kinderarmut in "Saarbrooklyn"
  • Neues Start-Up: Elon Musk will Hirn und Rechner vernetzen
  • Mexikanischer Drogenboss: Lebenslange Haft für "El Chapo"
  • Neue Bahnansagen: Eine Stimme für 20 Millionen Fahrgäste täglich