27.09.1947

Nach der Abschaffung

Nach der Abschaffung der Bezeichnung "Rote Armee" sollen nun auch die Dienstvorschriften für sowjetische Truppen neu gefaßt worden sein, weiß die Züricher sozialdemokratische Zeitung "Volksrechts zu berichten. Sie sehen vor allen Dingen einen starken Wandel im Verhältnis zwischen Offizier und Mannschaft vor. Mannschaften dürfen im Beisein eines Vorgesetzten ohne dessen Erlaubnis sich weder setzen noch rauchen. Der Standesgeist des Offizierskorps soll durch Vorrechte gepflegt werden. Für Offizierskinder sollen besondere Kadettenschulen eingerichtet werden. Auch die Besoldung zeigt krasse Unterschiede. Ein Leutnant wird beispielsweise wie ein Universitätsprofessor besoldet.

DER SPIEGEL 39/1947
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