29.11.1976

Öl im Reservat

In dem Navajo-Reservat im Südwesten der Vereinigten Staaten brach unerwartet Wohlstand aus: Das scheinbar wertlose Land. das die amerikanische Regierung den Indianern vor einem Jahrhundert zuwies, birgt riesige Vorräte an Öl, Erdgas, Uran und Kohle. Die milliardenschweren Energievorräte haben den jahrhundertelang diskriminierten Ureinwohnern des Kontinents zu neuem Selbstgefühl verholfen: "Wir werden", versprach Navajo-Stammeshauptmann Peter McDonald, "mit unserem Öl umgehen wie die Opec-Länder." Schon heute investieren die Indianer Millionen in neue Straßen. Bewässerungsanlagen, Verwaltungsgebäude und Schulen. Und der Stammesbruder Roger GreyEyes, den die Navajos auf ihre Kosten hatten studieren lassen, kümmert sich um das Gesundheitswesen des Reservats.

DER SPIEGEL 49/1976
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