29.11.1976

Pflastermaler ab nach Kassel

Sie haben mehr Publikum und verdienen besser als mancher hochberühmte Profi, aber kaum ein Kritiker nimmt Notiz von ihnen: Pflastermaler auf den Straßen deutscher Städte. Nun will eine Projektgruppe der Gesamthochschule Kassel erstmals die "soziologische, psychologische und/oder künstlerische Dimension" dieser Bildner-Gruppe systematisch untersuchen. Im Rahmenprogramm zur "Documenta" des nächsten Sommers sollen rund 200 Pflastermaler ihr Repertoire und ihre Arbeitsmethoden demonstrieren; eine Befragung soll die Aufnahme der Trivialkunst beim Publikum überprüfen. Bildhauer-Professor Harry Kramer ruft daher Pflastermaler auf, sich bei der Projektgruppe (Kassel, Menzelstraße 13) für das Unternehmen anzumelden.

DER SPIEGEL 49/1976
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