29.11.1976

China: Fernrakete mit H-Bombe

"Die Volksrepublik China", so berichtet das US-Magazin "Aviation Week" unter Berufung auf die CIA, "hat eine Fernrakete getestet, die den amerikanischen Kontinent erreichen kann." Bestückt werden könnte Pekings Projektil mit einer Wasserstoffbombe, wie sie am 17. November (Sprengkraft: vier Megatonnen) gezündet worden ist. Es war, jeweils in nur vierwöchigem Abstand, bereits der dritte H-Bomben-Versuch seit Maos Tod Anfang September. Pekings "Volkszeitung" hatte der jüngsten Explosion -- "harter Schlag für USA und UdSSR" -- die ganze Titelseite gewidmet und dazu verkündet: "Wir können den anderen Ländern ... nicht im Schneckentempo folgen."

DER SPIEGEL 49/1976
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