29.11.1976

Computer filmt Herzkammern

Ein röntgenologisches Filmverfahren, mit dessen Hilfe Herzschäden erstmals auch unter körperlicher Belastung sichtbar gemacht werden können, hat der amerikanische Herzspezialist Dr. Jeffrey S. Borer am National Institute of Health entwickelt. Bluteiweiß von Patienten, die während der Prozedur in die Pedale eines Fahrrad-Ergometers treten, wird dabei mit einem kurzlebigen radioaktiven Isotop markiert. Dann zeichnet ein Röntgengerät die Strahlungsintensität des Blutes bei seiner Passage durch die beiden Herzventrikel auf. In Sekundenbruchteilen werden die Werte daraufhin von einem Computer auf einem Leuchtschirm dargestellt. Auf die bisherigen Darstellungsmethoden, bei denen das Kontrastmittel durch einen Katheter ins Herz geleitet wird, ist nur im wenig aufschlußreichen Ruhezustand Verlaß.

DER SPIEGEL 49/1976
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