05.04.1976

Bonner Pleite

Bonns bekannteste Gaststätte steht vor der Pleite: Das von Abgeordneten, Bediensteten und Besuchern frequentierte Bundeshaus-Restaurant kündigte am vergangenen Freitag alle Arbeitsverhältnisse und beantragte wegen der "negativen wirtschaftlichen Ergebnisse" die Eröffnung eines Vergleichsverfahrens -- einen Tag nachdem der Haushaltsausschuß des Parlaments für 1976 der Erhöhung des Zuschusses an das Unternehmen von 200 000 auf 270 000 Mark zugestimmt hatte. Ob die deutschen Volksvertreter demnächst zu zeitraubenden Essens-Fahrten aufbrechen müssen, bleibt offen. Denn "ob und wie lange das Unternehmen fortgeführt werden kann", ist nach Mitteilung der Bundeshaus-Restaurant GmbH derzeit "nicht zu übersehen".

DER SPIEGEL 15/1976
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