21.04.1975

Popmusik: Sex und Black Power

Sie starteten 1962 mit einem Hit: "I Sold My Heart To The Junkman". Dann sprach alle Welt nur noch von ihrer Konkurrenz, den "Supremes". Nun hat die Gruppe "Labelle" die "Supremes" als führendes schwarzes Damentrio abgelöst. Im Herbst 1974 traten die Soul-Ladys als dritter Popmusik-Akt (nach "The Who" und Melanie) in der New Yorker Met auf, letzten Monat wurden sie in London und Den Haag gefeiert, und seit Wochen ist ihre "Lady Marmelade" (Songtitel) auch in den deutschen Hitparaden höchst erfolgreich. Der französische Refraintext "Voulez-vous coucher avec moi ce sair?" ("Wollen Sie heute abend mit mir schlafen?"), der in den USA bereits zu Hörerprotesten und Funkverboten führte, markiert allerdings nur einen Pol des Labelle-Repertoires. Neben Sex propagieren die Sängerinnen in Glitzerkostümen und mit Diskotheken-Sound auch Black Power und Rebellion: "The Revolution Will Not Be Televised".

DER SPIEGEL 17/1975
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 17/1975
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Popmusik: Sex und Black Power

  • "Star Wars"-Finale: Zeit für Antworten es ist
  • Wir drehen eine Runde: Mazda 3 Skyactive X: Der Benziner mit dem Diesel-Gen
  • Neue Protestbewegung in Italien: Sardinen gegen Salvini
  • Nach der britischen Parlamentswahl: "Ich bin sehr beunruhigt"