„Stalin - geliebter Vater, erotischer Freund“

Psychische Note und persönliche Probleme, nicht aber vorwiegend politische Motive waren die Triebfeder für die Rebellion antiautoritärer Studenten Ende der sechziger Jahre. Zu diesem provokanten Schluß kommt der Sozialwissenschaftler Dr. Ronald Grossarth-Maticek nach gründlichen Befragungen von Heidelberger Studenten. „Der Aufstand linksradikaler Studenten“, so Grossarth-Maticek, „war auch ein Aufstand der Gestörten.“

DER SPIEGEL 17/1974

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