17.09.1958

Papst Pius XII.

Papst Pius XII., 82, muß gemäß Anweisung seines Leibarztes, des Professors Riccardo Galeazzi-Lisi, 67, seiner gewohnten Tagesration von drei Tassen Espresso-Kaffee entsagen, da er neuerdings an starker Schlaflosigkeit leidet. Die erste Tasse hatte er sich vor der Heiligen Messe, die er morgens in seiner Privatkapelle liest, servieren lassen, wozu ihm sein persönlicher Beichtvater, der deutsche Jesuitenpater Professor Bea, Dispens erteilt hatte. Die restlichen zwei Kaffeeportionen trank der Papst jeweils nach den Vormittagsaudienzen beziehungsweise nach dem Mittagessen. Fortan bereitet ihm seine Haushälterin einen dünnen Tee.

DER SPIEGEL 38/1958
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