17.12.1973

Verlage: Speidel-Memoiren bei Propyläen

Speer, "Hitler", Mindszenty und nun Hans Speidel -- der Propyläen-Verlag baut weiter an seinem international so erfolgreichen Biographien- und Memoiren-Programm mit dem gewissen martialischen Etwas. Letzte Woche übertrug der ehemalige Wehrmacht- und spätere Bundeswehr- und Nato-General die Weitrechte an seinen Erinnerungen dem West-Berliner Verlagshaus. Um die Übersetzungsrechte bewerben sich bereits 17 europäische und amerikanische Verlage, darunter die Pariser Häuser Gallimard und Flammarion, deren Inhaber Speidel noch aus der Okkupationszeit kennen und achten. Seinen neuen potentiellen Erfolgsautor zu feiern, lud Propyläen-Chef Wolf Jobst Siedler nach Berlin zu einem "Festessen" ein, "allerdings in unmilitärischem Kreis": Mit Speidel speisten unter anderen sein Duzfreund Ernst Jünger, Nationalgalerie-Direktor Werner Haftmann und Musikkritiker Joachim Kaiser.

DER SPIEGEL 51/1973
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