„Was der Regierung fehlt, ist ein Kopf“

Herbert Wehner und Willy Brandt haben sich nichts mehr zu sagen. Seit der SPD-Fraktionsführer in Moskau die Ost-Politik der Bundesregierung öffentlich kritisiert und Brandts Kanzler-Qualitäten angezweifelt hat, sinnt sein Partei- und Regierungschef darauf, seinen Fraktionsvorsitzenden in Bonn loszuwerden. Wehner aber will sich im Dezember sogar neu zur Wahl stellen. So bleibt nichts anderes, als den Bruch weiter zu verkleistern.

DER SPIEGEL 41/1973

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