26.09.2005

TV-PRODUKTIONZDF bringt „Super-Docs“

Während im Nach-Wahl-Chaos mancher froh wäre, wenn er wüsste, wie es in den nächsten Monaten weitergeht, will das ZDF jetzt den ganz weiten Blick nach vorn wagen: In der aufwendigen dreiteiligen Dokumentationsreihe "2056 - Die Welt von morgen" soll in jeweils 45 Minuten ein Vorab-Eindruck von der Alltagswelt der Zukunft vermittelt werden - auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse. Im Oktober beginnen in den USA die Dreharbeiten für das Großprojekt, das mit einem Budget von rund 600 000 Euro pro Folge Fernsehfilm-Dimensionen erreicht. Tatsächlich soll es in den drei "Doku-Dramen" auch eine Rahmenhandlung mit Spielszenen geben. Inhaltlich klingt vieles, was in den Labors von Boeing oder des MIT und bald auch im ZDF zu sehen sein wird, noch nach Science-Fiction: So wird es in der ersten Folge, die sich mit der Medizin der Zukunft befasst, etwa um intelligente Kleidung gehen, die vor zu fettreicher Ernährung warnt. Folge zwei wird sich mit der Großstadt der Zukunft und deren vermeintlich "intelligenten" und datengelenkten Verkehrsströmen beschäftigen, Folge drei behandelt drängende Klima- und Energiefragen. Produziert werden die "Super-Docs" im Stil der großen BBC-Dokumentationen von der Kölner Gruppe 5, beim ZDF ist Peter Arens ("ZDF Expeditionen", "Terra X") zuständig. Arens, bislang Redaktionsleiter "Geschichte und Gesellschaft", wird vom 1. Januar an neuer Kulturchef des Zweiten Programms.

DER SPIEGEL 39/2005
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