26.09.2005

QUOTENBesser besucht

Der Quotenvergleich mit der Bundestagswahl 2002 zeigt, dass die Entscheidung zwischen Schröder und Merkel auf mehr Zuschauerinteresse gestoßen ist. Das Erste präsentierte letzte Woche entsprechende Zahlen: Dem Elefantentreffen, der "Berliner Runde", folgten vor drei Jahren 11,93 Millionen Zuschauer (33,5 Prozent), diesmal wohnten 13,43 Millionen (37,7 Prozent) dem Ausbruch des Schröderschen Größenwahns bei. Auch die WahlHearings des Ersten zum sozialen Netz und den Arbeitsplätzen waren 2005 besser besucht als 2002. Das einmalige Schröder-Merkel-Duell, nicht nur in der ARD, sondern auch im ZDF, auf RTL und Sat.1 ausgestrahlt, hatte diesmal eine einmalig hohe Quote: 20,98 (59,8 Prozent). Das zweimal veranstaltete Doppel zwischen Stoiber und Schröder reizte 2002 im Durchschnitt beider Summenwerte nur 44,8 Prozent der Zuschauer. Einziger Verlierer gegenüber 2002 war die Talkrunde von Sabine Christiansen am Wahlabend: Vor drei Jahren sahen noch 23,1 Prozent zu, diesmal kam sie nur auf 18,0 Prozent.

DER SPIEGEL 39/2005
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