26.09.2005

TV-Rückblick

Berliner Phoenix Runde
21. September, Phoenix
Was wünscht sich der Zuschauer von ausländischen Gästen, die in einer Talkrunde den deutschen Wahlausgang beurteilen? Schlaue Außensichten, kluge Ratschläge, gar etwas Trost? Zumindest Letzterer wurde am Mittwochabend reichlich gespendet, zum Beispiel von Fred B. Irwin, dem Präsidenten der US-Handelskammer in Deutschland, der auf das Duell zwischen Bush und Gore vor fünf Jahren anspielte: "Don't worry", sagte er unverdrossen, "wir haben unser Patt in Florida gelöst, ihr werdet eure Probleme auch lösen." Der Rest war sich einig, dass eine Große Koalition das Beste wäre - für die der französische Politikwissenschaftler Alfred Grosser den CDU-Mann Wolfgang Schäuble als Kanzler vorschlug. Am Ende akzeptierten alle die Wahl des Volkes und mahnten einen kollektiven Stimmungswechsel an: Man solle sich mal wieder freuen, immerhin hätten die Rechtsextremen kaum Stimmen gekriegt. Roberto Blanco passt schließlich immer: "Ein bisschen Spaß muss sein."

DER SPIEGEL 39/2005
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