26.11.1958

NEU IN DEUSCHLANDDon Vesuvio und das Haus der Strolche (Deutschland-Italien).

In der Gestalt eines katholischen Priesters, der sich zur Anpassung an das Milieu, in dem er Seelen zu gewinnen wünscht, vorübergehend unter dem Namen Vesuvio der Maske eines schlagkräftigen Matrosen bedient, fand 0. W. Fischer Möglichkeiten, nun auch auf italienischem Boden missionarisch zu wirken. Glückselig lächelnd verkündet er, verwahrloste Jugendliche seien eine Folge mangelnder Liebe und Fürsorge. Diesem Übelstand abzuhelfen, dient das "Haus der Strolche" - ein Heim, das die Herzen der Jugendlichen auf Anhieb gewinnt. Zwar beteuern Verleih und Produzenten; das Drehbuch sei getreulich nach einem authentischen Vorbild gestaltet; dennoch ist der amüsierten Vermutung eines der Film-Halbstarken, Vesuvio habe sich nur als Priester verkleidet, nichts hinzuzufügen. (C.I.F.A./Prisma/FFC.)
O. W. Fischer

DER SPIEGEL 48/1958
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NEU IN DEUSCHLAND:
Don Vesuvio und das Haus der Strolche (Deutschland-Italien).

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