01.07.1959

Richard Alewyn

Richard Alewyn, 57, Ordinarius für neuere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Bonn, beklagte in einem Vortrag die Notlage der deutschen Germanistik, die zwar einen Massenandrang von Studenten zu verzeichnen habe, aber nicht über ausreichende Lehrkräfte verfüge: Neun Lehrstühle für neuere deutsche Literatur und fast ebenso viele für ältere Germanistik ständen heute in der Bundesrepublik leer. Alewyn berichtete, daß die meisten seiner Kollegen ihre Forschungen wegen finanzieller Schwierigkeiten erheblich eingeschränkt hätten und daß das Schwergewichtgermanistischer Forschungen heute im Ausland liege.

DER SPIEGEL 27/1959
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