01.07.1959

Der SPIEGEL berichtete ...

... in Nr. 26/1959 BONN - RÜSTUNG über Einzelheiten einer Munitionslieferung an die deutsche Bundeswehr. Das Geschäft, an dem deutsche, luxemburgische, finnische und israelische Firmen beteiligt wurden, sah die Lieferung von 250 000 Schuß Granatwerfer-Munition im Werte von zwölf Millionen Mark aus Israel vor.
- Der SPIEGEL-Bericht wurde von zahlreichen israelischen Zeitungen aufgegriffen, die fast ausnahmslos schwere Vorwürfe gegen die israelische Regierung erhoben und von einem "Waffenskandal" sprachen. Die oppositionelle Cherut-Partei und die Achdut-Haavoda Partei, die der Regierungskoalition angehört, forderten eine sofortige Aufkündigung der Verträge, da andernfalls mit einer Regierungskrise zu rechnen sei. Den Vorwurf der Achdut-Haavoda, sie sei durch den SPIEGEL-Artikel über die Munitionslieferung an die Bundesrepublik völlig überrascht worden, wiesen Regierungskreise in Jerusalem zurück. Das Geschäft sei seinerzeit im Kabinett beraten und von keiner der Koalitionsparteien beanstandet worden.

DER SPIEGEL 27/1959
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 27/1959
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Der SPIEGEL berichtete ...

  • Neue iPhones im Test: "iPhone 11 ist ein No-Brainer"
  • Surfvideo aus China: Ritt auf der Gezeitenwelle
  • E-Zigaretten-Verbote in den USA: Ist das Dampfen zu gefährlich?
  • Video aus Saudi-Arabien: "Man sieht sich als Opfer einer brutalen Anschlagsserie"