01.07.1959

Der SPIEGEL berichtete ...

... in Nr. 45/1958 GEWERKSCHAFTEN - IG METALL über das Ausschlußverfahren der IG Metall gegen den Betriebsratsvorsitzenden der Wieland-Werke in Ulm, Hans Strohmaier, der sich gegen angeblich ungerechtfertigte Lohnforderungen der IG Metall gewandt hatte. Obgleich der Betriebsrat der Wieland-Werke Strohmaiers Verhalten durch Mehrheitsbeschluß guthieß, wurde er aus der IG Metall ausgeschlossen.
- Bei den jüngst abgehaltenen Betriebsratswahlen in den Wieland-Werken errangen Strohmaier und seine nicht der IG Metall angehörenden Freunde einen eindrucksvollen Sieg: Die 1100 Arbeiter und 480 Angestellten des Werks wählten in den 14köpfigen Betriebsrat außer Strohmaier acht seiner Anhänger und nur fünf Mitglieder, die auf der Anti-Strohmaier-Liste der IG Metall aufgeführt waren. Strohmaier wurde wieder zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

DER SPIEGEL 27/1959
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