15.01.1973

„Das Lämmchen und der böse Rechtsanwalt“

Kameraleute und Photographen besteigen sogar den Richtertisch. um von ihm herab zu filmen und zu schießen. nachdem die beiden Angeklagten vor Eröffnung der Hauptverhandlung Platz genommen haben. Es geht zu, als würden einer Hundertschaft von seit Monaten hungernden Katzen zwei Mäuse vorgeführt. Das Publikum drängt derart in den Saal. daß mancher den Einlaß mit Schäden an seiner Kleidung bezahlt.
Die Gesellschaft ist an einer Straftat auf das brennendste interessiert, von der vor allem anderen zu sagen ist, daß sie vom Zustand eben dieser Gesellschaft zeugt. Es geht um eine Beute von sieben Millionen Mark. Von dieser Beute sind fast vier Millionen Mark noch immer verschwunden. Es geht um eine-wenn auch kriminelle -- Leistung inmitten einer Gesellschaft, in der man Leistung daran mißt, wieviel Geld sie einbringt. Einer der beiden Angeklagten verteidigt noch immer einen Teilerfolg. Einer der beiden Angeklagten muß wissen, wo die fehlenden Millionen sind. Im Saal 101 des Landgerichts Essen wird verhandelt. Als in diesem Saal von 1967 an ein nicht endenwollender NS-Prozeß stattfand. hielt sich das öffentliche Interesse sogar gelegentlich von Albert Speers Zeugenauftritt Ende 1968 voll Diskretion zurück.
Dreizehn Monate nach der Entführung des Essener Kaufmanns und Millionärs Theo Albrecht wird vor einer Großen Strafkammer verhandelt, vor drei Berufsrichtern und zwei Schöffen also. Heinz-Joachim Ollenburg, 49. und Paul Kron, 40. sind angeklagt. Den ersten Sitzungstag, den Mittwoch letzter Woche, verbringen die beiden Angeklagten damit, dem Gericht, dem Publikum und der Presse eine einmalige Klamotte vorzuführen. Lachsalven brechen immer wieder los, selbst das Gericht hat Mühe, das Gesicht zu wahren.
Paul Kron, mehrfach vorbestraft, ein in Branchenkreisen hochgeschätzter Experte für das öffnen von Verschlossenem aus Metall, lernte Heinz-Joachim Ollenburg 1964 kennen, und Ollenburg war Rechtsanwalt. Zunächst ging es nur um Kraftfahrzeuggeschäfte, doch bald ergab sich ein menschlicher Kontakt darüber hinaus. Als Kron mal wieder aus der Haft kam. nahm Ollenburg sich seiner an, nachdem er ihn bereits während der Haft nicht ohne Beweise freundlicher Gesinnung gelassen hatte. Paul Kron wird zu einer Art Faktotum im Umkreis Ollenburgs. "Ich mache einen neuen Menschen aus dir", soll Ollenburg Paul Kron versprochen haben. Die Stiftung des neuen Menschen Kron geriet dann aber rasch in Schwierigkeiten. Stifter Ollenburg mußte sich als finanziell notleidend und keineswegs steinreich bekennen. Da war man schnell auf ganz anderen, genauer gesagt, auf Paul Krons alten Wegen angekommen.
Heinz-Joachim Ollenburg soll Paul Kron einen heißen Tip vermittelt haben, das Mehrwert-Kaufhaus in Düsseldorf-Henrath. Dort sei so leicht einzubrechen. "daß es Sünde ist, wenn man das nicht macht". Paul Kron: "Er (Ollenburg) wollte auf keinen Fall, daß ich so kleinen Kleckerkram mache." 238 000 Mark betrug dann auch die Beute, die Kron zusammen mit einem Komplicen einbrachte. Eigentlich, so Kron, habe er vorgehabt, das Geld für eine Sicherheitsfrist zu vergraben. Davon habe ihm aber Ollenburg auf das dringendste abgeraten: "Geld vergräbt man doch nicht!" Und so brachte Paul Kron die Beute zum Rechtsanwalt Ollenburg und bewog auch den Komplicen dazu, seinen Anteil dem Anwalt anzuvertrauen. Das Geld hatte man übrigens nicht erst nachgezählt. Wieviel man erbeutet hatte -- "das konnten wir ja am nächsten Tag in der Zeitung lesen".,
Heinz-Joachim Ollenburg schickte Kron nach diesem Erfolg zunächst einmal nach Spanien. Als sorgender Anwalt hatte er nicht nur bedacht, daß der Mandant einer Erholung bedurfte, sondern auch die besondere Aufmerksamkeit in Rechnung gestellt, die sich nunmehr Paul Kron zuwenden mußte. Paul Kron: "Für Bankeinbrüche war ich ja bekannt, für Tresoreinbrüche." Zurückgekehrt, ließ Ollenburg den Kron ein Auto kaufen. Leider nur hatte der Herr Rechtsanwalt inzwischen die ihm anvertrauten Güter selbst benötigt. Paul Kron vergangene Woche in Essen, Gram in der Stimme: "Der hat mir ja nicht gesagt, daß er abgebrannt war!" Nein, wirklich: "Das habe ich ja doch im Ernst nicht gedacht, daß der hergeht und verzaubert mein Geld!"
Vorher hatte Paul Kron Kredite nicht aufgenommen, wie er beteuert. Nun aber, nach dem Einbruch, der ihn in seinen Augen zu einem gemachten Mann hatte werden lassen, denn soviel wie diesmal hatte er zuvor gelegentlich von 58 Einbrüchen nicht eingenommen, brauchte er Kredit. Heinz-Joachim Ollenburg soll ihn getröstet haben: "Nur wer Kredit aufnimmt, der macht Geschäfte." Einmal 10 000 und noch einmal 20 000 Mark holte sich Paul Kron. Wie ihm das gelungen ist -- man würde das schon ganz gerne wissen, "doch die Usancen des Kreditgewerbes bleiben im dunkeln. Die Lage war ernst. "Jetzt kann ich mit dem Schweißmann losrennen und sehen, daß ich Geld krieg'". will sich Paul Kron beklagt haben.
"Das geht doch nicht, ich kann doch hier nicht ewig auf Diebstahl leben". sagte er sich. Ein großes Ding mußte passieren, etwas, womit man wieder ins reine kam. Der Komplice. dessen Beuteanteil gleichfalls unter Heinz-Joachim Ollenburgs Mühewaltung verschwunden war, soll sich rabiat verhalten und Ollenburg gedroht haben, er werde ihn "wegpusten", wenn er nicht bald zahle. Paul Kron suchte zu vermitteln, dämpfte. Doch mit Ollenburg zusammen grübelte er immer intensiver über ein großes Ding. Und über diesem Grübeln kam denn auch der Gedanke an eine Entführung ins Spiel: "So. nur so. nur so beiläufig" Der Rechtsanwalt Ollenburg beschaffte Literatur über eventuelle potente Opfer. das Buch "Die Reichen und die Superreichen". einen Aufsatz von Hans-Otto Eglau in der "Zeit", das "Handelsblatt", den SPIEGEL.
Erpreßt zu derartigem Planen habe ihn Ollenhurg nicht. Das räumt Paul Kron ein, so sehr er der Bedeutung, die Heini-Joachim Ollenburg für ihn hatte. Gewicht beimißt: "Auf einmal spricht man mit so 'nem Mann. Das hehl (loch das Selbstvertrauen." Heinz-Joachim Ollenburg stellt das natürlich ganz anders dar, jedenfalls am ersten Sitzungstag. Nach seiner Darstellung hat Paul Kron auf das große Ding gedrängt. während er bremste. Paul Kron hatte in Spanien Pistolen gekauft. Ollenburg will damit nichts zu schaffen gehabt haben. 3000 Mark für zwei Pistolen -- "Bin ich Onassis?"
Im Ringen der Angeklagten Kron und Ollenburg um ihren Anteil an Planung und Tat fallen Sätze in Essen. Sätze ... Paul Kron behauptet, Ollenburg habe von einem zu erzielenden Entführungsgewinn von 100 Millionen geschwärmt. Dem habe er widersprochen: "Da haben sie Kriege für geführt!" Nein, 100 Millionen, so etwas Verrücktes habe er nie für möglich gehalten.
Heinz-Joachim Ollenburg seinerseits kann gelegentlich kaum weitersprechen. weil er selber lacht. Etwa vier Wochen vor Weihnachten 1971 habe Paul Kron immer heftiger gedrängt.,, Ich muß Fahrräder kaufen" Fahrräder fürs Fest, für die Kinder. Als man im zweiten Anlauf an Theo Albrecht herankam, sei Paul Kron vorangegangen: "Nun hat der den da gehabt. Da mußt' ich ja nun auch hin." Paul Kron soll nicht geglaubt haben, daß sie wirklich Theo Albrecht gefaßt hatten, denn dei trug "so einen schäbigen Anzug". "Zeigen Sie mir mal Ihren Ausweis". habe Paul Kron zu Theo Albrecht gesagt.
Als man Theo Albrecht in die Hinterzimmer der Praxis Ollenburg geschafft hatte, will Heinz-Joachim Ollenburg sich bemüht haben, die Situation zu "entspannen". Er habe über Gott und die Welt mit dem Entführten gesprochen. Schließlich sei Kron ganz aufgeregt gewesen: "Sag mal, bist du schwul? Was hast du mit dem Mann?" Er solle endlich über Geld reden.
Das Verhältnis zu Theo Albrecht sei immer besser geworden. "Wenn ich gesagt hätte, Theo, fessele dich -- der hätte." Nicht er, Ollenburg, sondern Albrecht habe angefangen, von Geld zu reden: "Ich muß Ihnen sagen, das war mir unsympathisch." Ja, "was sollte ich da machen", wo Albrecht imbedingt über Geld sprechen wollte, "Und da haben wir so gesprochen über brutto und netto. lind da sind wir eben auf sieben (Millionen) gekommen," Heinz-Joachim Ollenburg am ersten Sitzungstag: "Und da war ich ja ni in froh. (laß das leidige Thema beendet war.
In dem Zirkus, den die Angeklagten veranstalten, geht die Vernunft unter. Doch am zweiten Sitztungstag. dem Freitag vergangener Woche. hat man Gelegenheit. Abstand zu gewinnen. offenbart sich der Hintergrund dieses Kriminalfalls. Ollenburgs Verteidiger. die Rechtsanwälte Bossi und Linten, haben offenbar den sitzungsfreien Tag genutzt. Heinz-Joachim Ollenburg erhebt sich gleich zu Beginn zu einer Erklärung. Der Vorsitzende Richter, Dr. Klaus Wygold, 40, ein Richter, dem es gelingt, die Würde des Angeklagten selbst dann zu achten, wenn dieser sich würdelos gebärdet, trägt unauffällig dazu bei, daß Ollenburg sich überwindet Verteidiger Bossi, umstritten, aber eben doch mehr als nur ein Artist. läßt nicht locker, sitzt mit dem Rücken zum Saal. damit er den hinter ihm stehenden Ollenburg ansehen kann
und Ollenburg versucht. "reinen Tisch" zu machen
Die Tat war geplant, kein tufall. Ollenburg befand sich finanziell in einer verzweifelten Situation. Er schuldete nicht nur Paul Kron und dessen Komplicen die Beute. Er war finanziell am Ende. in einer "sehr mißlichen Lage, wie ich sie in meinem Leben noch nicht gekannt hatte". Er hat sich von Krons Komplicen bedroht gefühlt. aber auch er habe, aus seiner Lage heraus. das große Ding gewollt. theo Albrechts Darstellung, an der Ollenburg am Mittwoch Zweifel geweckt hatte, treffe im ganzen zu. Schließlich bricht Heinz-Joachim Ollenburg in Tränen aus, als es darum geht, warum er hier mit Paul Kron um den Tatanteil streitet. Er habe das fehlende Geld nicht. über dessen Verbleib könne nur Kron Auskunft geben. "Das ist bestechend. das ist schön für dir Bild'-Zeitung. Das arme Lämmchen und der böse Rechtsanwalt, der ihm nur 10 000 Mark gegeben hat" Doch so sei das nicht. "Was soll ich denn mit den Millionen später?' Paul Kron verderbe ihm die allerletzte Chance, indem er nicht helfe. wirklich reinen Tisch zu machen.
Heinz-Joachim Ollenburg ist endlich der arme Hund. der er von Kindesbeinen an war. Er hat das Realgymnasium nicht geschafft, ist in eine ehre gekommen, bis er Soldat wurde. Er ist schon als Kind zwischen einem nachgiebigen Vater und einer strengen Mutter aus dem Tritt geraten. Als er nach Kriegsende Jura zu studieren begann -- tat er das mit einem gefälschten Abiturzeugnis. Sein Leben ist von da an ein Betrug gewesen, vor dem er davonlief. Amouren ohne Zahl waren sein Trost. Der Allerweltskerl war alles andere als ein Gesellschaftslöwe' hatte nur seine Abenteuer, den Trost von Reisen und "guten Autos". und alles das mit Geld, das er nicht ehrlich verdient hatte, mit Geld, das ihm Frauen gaben, mit Geld, das er schließlich Straftätern unterschlug.
Ollenburg geriet an Paul Kron, der scheinbar weit unter ihm stand, der ihm indessen näher war als irgendwer sonst. Denn auch (lieser Paul Kron war ein armer Hund, im Krieg evakuiert, zeitweise im Heim aufgewachsen, mit einer Wirbelsäulenkrankheit geschlagen, nach den ersten beiden Straftaten ohne Chance, zurückzufinden. Paul Krons Ehe wurde geschieden, als er im Knast saß. Er bricht in Tränen aus, als er von seinen vier Kindern spricht: "Die sollen nicht werden wie ich." Er würgt das hervor, und es ist allzu leicht, das als die faktik eines routinierten Knastbruders abzutun, dieses Weinen inmitten eines Zirkus von Sätzen, die zum Lachen reizen. Ollenburg und Kron sind Krüppel, was ihre Biographie betrifft.
Wo die fehlenden vier Millionen Mark sind, ist weiterhin offen. Ollenburg und Kron haben nur Augenblicke, in denen man sie in ihrer Not sieht. Geborene Kriminelle sind sie nicht, es hat keinen Sinn und ist unmenschlich, sie zu verteufeln. Das Kaliber ihrer Straftat bestimmte allein der Zufall. der sie zusammenführte. Sie wollten etwas vor zuzeigen haben, etwas leisten. Sie wollten wer sein. Sie sind intelligent. Sie hätten erkennen können, daß sie sich betrogen, vor allem Ollenburg.
Doch Ollenburg wie Kron sind Schicksale in einer Welt, in der nur weniges dazu ermutigt, direkt um Änderung der Verhältnisse zu kämpfen, statt diese Verhältnisse als Krimineller darzustellen, Es darf gelacht werden im Prozeß der beiden Albrecht-Entführer. Besser wäre allerdings, das Lachen verginge.

DER SPIEGEL 3/1973
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