24.10.2005

Was war da los, Ms Lotz?

Die US-Tierschützerin Darden Lotz, 32, über ihren Einsatz zur Rettung afrikanischer Pinguine
"Seit zehn Jahren arbeite ich in Kapstadt für eine Stiftung zum Schutz von Küstenvögeln. Hier entlassen wir gerade 95 afrikanische Pinguine zurück in die Freiheit. Vor zwei Monaten hatten wir die Tiere ölverschmiert aufgesammelt. Vermutlich hatten wieder mal Kapitäne illegal ihr Altöl ins Meer gekippt. Jeden Pinguin haben wir mit Zahnbürsten und Seife geschrubbt und über Wochen aufgepäppelt, bis sein Körper wieder den lebensnotwendigen Schutzfilm gebildet hatte. Anders als Kormorane, die sich schnell bei Menschen wie zu Hause fühlen, hassen Pinguine diese Art von Gefangenschaft. Als sie am Strand standen, waren sie erst irritiert. Dann kreischte einer auf, als würde er sagen: ,Jungs, das ist unsere Chance, rennt los' - und weg waren sie."

DER SPIEGEL 43/2005
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