11.09.1972

SCHULENFreie Auswahl

Sogar von Latein, Deutsch und Mathematik als Abiturfachern können sich Gymnasiasten befreien -- in einer Oberstufe, die jetzt erprobt wird und bis 1976 überall in der Bundesrepublik eingeführt werden soll.
Mit Englisch beginnt jeden Montag fünf Minuten vor zehn Uhr für Marlene Abels, 17, die Woche. In der Landrat-Lucas-Schule 1 zu Opladen bei Düsseldorf widmet sie sich zusammen mit 23 anderen Jungen und Mädchen der Analyse des US-Regierungssystems.
Nach zwei Stunden wechselt Marlene Abeis aus dem Raum 101 in das Zimmer 5 über. Dort wird im Französischunterricht behandelt, was französische Publizisten zum Thema "Der Mensch in unserer Zeit" veröffentlicht haben. Aber von den 21 Mitschülern in Zimmer 5 saßen nur acht vorher mit Marlene im Raum 101 beim Englisch.
Und als sie nach wiederum zwei Stunden im Raum 8 zu zwei Mathematik-Stunden eintrifft, finden sich 19 Schüler ein, von denen sie 16 an diesem Tage noch nicht gesehen hat.
So bleibt es die ganze Woche über. Nach jeder Doppelstunde wechselt nicht nur das Fach, sondern auch der Raum. Und im Laufe von sechs Schultagen sieht Marlene Abeis rund hundert verschiedene Gesichter von Mitschülern.
Die Fahrschülerin aus einem 20 Kilometer entfernten Dorf besucht ein Gymnasium, in dem die Zukunft aller deutschen Oberschüler schon Gegenwart ist. Die Lucas-Schule ist eines der 193 Gymnasien, an denen es bereits die "reformierte Oberstufe" gibt. Nach den jüngsten, im Juli beschlossenen Richtlinien der Kultusminister-Konferenz soll sie in spätestens vier Jahren an allen 2250 bundesdeutschen Gymnasien eingeführt sein.
Geblieben ist das Ziel -- das Abitur. Aber auf dem Wege dorthin ist vieles anders, als es die Eltern aus der früheren Schulzeit kennen. Und auch den meisten heutigen Schülern ist dieses neue System noch fremd.
Es gibt keine Unterprima und keine Oberprima mehr, sondern nur die Jahrgangsstufen 12 und 13. Sie sind jeweils in zwei Schulhalbjahre unterteilt. Die Versetzung von 12 nach 13 wurde abgeschafft. Die herkömmlichen Zensuren von eins ("sehr gut") bis sechs ("ungenügend") werden zwar noch erteilt, aber dann in Punkte umgerechnet.
Jeder Schüler stellt sich seinen eigenen Stundenplan auf. Wie ein Selbstbedienungsladen bietet das Gymnasium seinen 670 Oberstufen-Schülern (insgesamt gibt es 1500 Schüler) in allen Fächern 254 verschiedene Kurse und alle Lehrer zur freien Auswahl an.
Die Freiheit geht so weit, daß zwei Schülern desselben Jahrgangs, die extrem entgegengesetzte Interessen haben, nur noch ein Minimum des Unterrichts gemeinsam ist. Wenn sich etwa ein Schüler A soweit wie möglich für Mathematik und Naturwissenschaften entscheidet, ein Schüler B hingegen möglichst für Fremdsprachen, so begegnen sie sich unter Umständen niemals oder nur drei Stunden pro Woche. beispielsweise im Deutsch-Unterricht.
Aber auch hier gibt es noch Differenzierungen. Es kann sein, daß sich der eine nur mit Literatur (Kurs-Thema: "Der Mörder ist immer der Gärtner"), der andere nur mit Linguistik (Thema: "Diachrone und synchrone Betrachtung des Generationenproblems") befaßt.
Und es ist jedem Schüler möglich, sich sogar von so hochgeschätzten Fächern wie Latein, Deutsch oder Mathematik als Abiturfächern zu befreien.
Die Leitende Ministerialrätin Erna Sebbel, die seit 1965 im NRW-Kultusministerium für Reformen der Oberstufe an Gymnasien zuständig ist, blätterte vergebens in einschlägiger Literatur: "ich konnte keine Reform entdecken. die auch nur annähernd so kompliziert gewesen wäre wie diese, von der die Oberstufe völlig verändert wird."
Die Verwirklichung dieses Programms hängt davon ab, so resümiert Projektleiter Wolfgang Oertel vom Opladener Lucas-Gymnasium die Erfahrungen von sieben Jahren Reform-Arbeit, "daß Schüler, Eltern und Lehrer die Grundzüge des Systems durchschauen".
Um den Schülern zu helfen, die neugewonnene Freiheit zu nutzen und sich durch das Kurslabyrinth hindurchzufinden, erteilen in Opladen die 75 in der Oberstufe tätigen Lehrer nicht nur Unterricht, sondern sind vielfach auch als Tutoren tätig. Sie werden von den Schülern gewählt und betreuen durchschnittlich zehn Gymnasiasten.
Das ungewohnte Getriebe der neuen Oberstufe erfordert aber noch mehr Ratgeber. Neben dem Projektleiter" der für die Gesamt-Reform zuständig ist, gibt es Koordinatoren für jede Jahrgangsstufe.
Die Schüler sind allerdings in der Wahl ihres Pensums nicht so frei wie Studenten an den Universitäten. Ihnen ist ein Stunden-Soll vorgeschrieben: Mindestens 30 Wochenstunden müssen sie besuchen (siehe Graphik Seite 54).
Und ihnen ist es auch nicht gänzlich freigestellt, etwa nur ihren Neigungen nachzugehen und unbeliebte Fächer allesamt auszulassen. Das verhindert zum einen die Zuordnung der Fächer zu bestimmten Aufgabenfeldern. zum anderen die Differenzierung der Fächer in Leistungskurse und Grundkurse.
Jeder Gymnasiast muß sich für zwei Leistungsfächer. in denen er in den Jahrgangsstufen 12/13 bis zum Abitur jede Woche sechs Stunden lang unterrichtet wird, und für zwei weitere Abiturfächer entscheiden, für die je drei Wochenstunden vorgesehen sind.
Vorgeschrieben ist lediglich, daß eines der beiden Leistungsfächer eine Fremdsprache oder Mathematik oder eine Naturwissenschaft ist. Es kann sich also jemand für Deutsch und Latein ebenso entscheiden wie für zwei Fremdsprachen oder für Biologie und Religion.
Um trotzdem ein Minimum an Gemeinsamkeit zu sichern, müssen mit dem dritten und vierten Fach jene "Aufgabenfelder" berücksichtigt werden, die bei den Leistungsfächern womöglich ausgelassen worden sind. Zum ersten, dem "sprachlich-künstlerisch-literarischen Aufgabenfeld", zählen Deutsch. Fremdsprachen, Literatur, Kunst und Musik. zum zweiten, dem "gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld", zählen Geschichte, Erdkunde, Philosophie (auch zusammengefaßt zur Gemeinschaftskunde), Erziehungswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft, zum dritten Aufgabenfeld neben Mathematik die naturwissenschaftlichen Fächer Physik, Biologie und Chemie.
Entscheidet sich also Schüler C für Deutsch und Latein als Leistungsfächer" so muß er die beiden anderen Abiturfächer aus den Bereichen II und 111 wählen. Mit Geschichte und Chemie hätte er diese Pflicht erfüllt. Hat hingegen ein Schüler D als Leistungsfächer Chemie und Physik gewählt, so muß er Fächer aus den Bereichen I und II hinzunehmen, also beispielsweise Englisch und Erdkunde.
Mit den vier Fächern erreicht ein Schüler allerdings erst 18 von mindestens 30 Stunden, die er pro Woche zu bewältigen hat. Die restliche Zeit wird mit Grundkursen zu je drei Wochenstunden ausgefüllt, von denen er in den letzten beiden Schuljahren insgesamt 16 zu belegen hat. Aber auch hier ist er nicht ganz frei in der Wahl. Er muß mindestens zwei Grundkurse in Deutsch, einer Fremdsprache und einem musischen Fach des Feldes I. vier Kurse eines gesellschaftswissenschaftlichen Faches des Feldes II, zwei Kurse in Mathematik und vier in naturwissenschaftlichen Fächern des Feldes III belegen, soweit diese Kurse nicht schon seine selbstgewählten Abiturfächer sind.
Marlene Abels zum Beispiel hat als Leistungsfächer Deutsch und Englisch. als drittes und viertes Abiturfach Mathematik und Erdkunde gewählt. Zur Zeit nimmt sie außerdem an Grundkursen in Französich, Erdkunde, Chemie. Kunst und Sport teil. Bis zum Abitur kann sie dieses Programm beibehalten; sie kann aber auch austauschen, etwa Französisch gegen Philosophie.
Wenn zwei Schüler in jedem der vier Halbjahre Grundkurse etwa in Erdkunde belegen, haben sie keineswegs denselben Stoff zu bewältigen. In Opladen laufen durchschnittlich sechs verschiedene Kurse pro Fach und Jahrgangsstufe. Man kann sich also in Erdkunde entscheiden entweder für "Wirtschaftliche Probleme der Dritten Welt" oder für "Wirtschaftliche Zusammenschlüsse in Westeuropa" oder für einen "Überblick über die naturräumliche Ausstattung der Erde".
Die Wahlfreiheit mußte jedoch eingeschränkt werden, da kein Kurs von mehr als 25 Schülern belegt werden soll und einige Kurse -- teils des Themas, teils des Lehrers wegen -- mehr als andere gefragt sind.
· Überdies kann ein Großteil der Kurse nicht von jedem Schüler gewählt werden, da die Kurse vielfach im Stundenplan zu verschiedenen Zeiten liegen. Der Projektleiter muß mithin die Schüler auf die Kurse verteilen; in Härtefällen können sich Schüler jedoch auch einen anderen Kurs einhandeln.
Gleichwohl läßt sich die 25er-Frequenz nicht immer einhalten. So besuchen in Opladen nur acht Schiller der Jahrgangsstufe 12 den einzigen Russisch-Kurs, aber 32 einen der sechs Kunst-Kurse.
Als Vorteile des neuen Systems werden vor allem genannt, daß
* neue Fächer angeboten werden können, die von vornherein nur für eine Minderheit der Schüler gedacht sind, etwa Statistik, Datenverarbeitung, Einführung in das Recht oder Psychologie;
* die Schüler je nach Begabung und Berufswunsch Schwerpunkte setzen und sich in den Fächern ihrer Wahl besser für Studium und Praxis vorbereiten können als heute;
* der Schüler -- so die Kultusminister-Konferenz in ihrer Vereinbarung über die Reform der Oberstufe -- "in größerem Maße als bisher selbst am Entstehen und an der Auswahl der Leistungsforderungen beteiligt wird.
Von den Kritikern der Reform wird als Nachteil vor allem befürchtet, daß die Schüler sich zu früh spezialisieren und die gemeinsame Basis zu schmal wird,
Vornehmlich ältere Studienräte befürchten überdies, daß mit der Oberstufenreform Faulpelzen ein Freibrief aus~ gestellt wird. Sie sind überzeugt, daß viele ihrer schwarzen Schafe, die bislang dank der obligatorischen Hauptfächer auf der Strecke blieben, nunmehr mit sogenannten leichten Fächern durch die Lappen des Abiturs gehen. Und sie befürchten schließlich, daß der Arbeitseifer der Schüler nachläßt.
Diese Kritik halten Lehrer, die in Opladen Erfahrungen mit der neuen Oberstufe sammelten, nicht für berechtigt. Oertel: "Bei uns hat jeder vierte Schüler Mathematik als Leistungsfach. Deutsch oder Englisch jeder sechste. wobei die meistgewählte Kombination Mathematik und Englisch ist." Doch er und seine Kollegen verkennen nicht, daß die Umstellung aller Gymnasien der Bundesrepublik einige Schwierigkeiten mit sich bringen wird:
* Der Übergang von einer alten zu einer neuen Oberstufe (und umgekehrt), etwa beim Ortswechsel der Familie, wird erschwert und kann für den einzelnen Schüler ohne eigene Schuld den Verlust eines halben oder ganzen Schuljahres bedeuten. > Bei individueller Wahl von Fächern gibt es für Schüler und Lehrer mehr Leerstunden als beim einheitlichen Stundenplan für Jahrgangsklassen. > Das neue System ist erst bei mindestens 40 Schülern je Oberstufen-Jahrgang halbwegs praktikabel. Es kann mithin an kleineren Gymnasien nur begrenzt verwirklicht werden. > Auf weite Sicht und bei voller Entfaltung des Systems wird zumindest für die Oberstufe der Ganztagsunterricht eingeführt und der Schüler mittags in der Schule verpflegt werden müssen; auch in Opladen geht der Unterricht bis 15.30 Uhr. Andere Schwierigkeiten, unter denen in der Opladener Landrat-Lucas-Schule derzeit Lehrer wie Schüler leiden, brauchen hingegen anderswo nicht aufzutreten. Der Raummangel, der die Schüler in den Zwangspausen -- je nach Witterung -- in Kaffeehäuser oder Parkanlagen treibt, führte bereits zu einem ausgedehnten Unterrichts-Streik. Stets sind alle Räume mit Kursen belegt, nie können Schüler die oft stundenlangen Wartezeiten in einem Schulzimmer überbrücken -- arbeitend, lesend oder auch nur plaudernd.
Von den Lehrern, die alle dem Schulversuch zugestimmt haben, vermochten zunächst viele kaum zu ermessen, was auf sie zukam. Sie können nun nicht mehr so -- wie es in traditionellen Gymnasien noch eher möglich ist -- aus Wissen und Routine schöpfend über die Runden kommen. Hier müssen sie, um die anspruchsvollen und am neuesten Stand der Wissenschaft ausgerichteten Kurse geben zu können, selber vorher Kurse besuchen.
Überdies sind sie unter eine Traufe von Verwaltungsarbeit geraten, die sie nach Ansicht des Projektleiters Oertel nicht mehr sehr lange nebenamtlich durchstehen können.
Oertel: "Der Verwaltungsaufwand pro Schüler beträgt hier in jedem Halbjahr zwei bis drei Stunden, in den traditionellen Gymnasien dagegen etwa zehn Minuten im ganzen Schuljahr."
So folgten denn auch bislang nur 65 von 615 Gymnasien des volkreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen dem Lockruf ihres Kultusministeriums, ab Beginn des Schuljahres 1972/73 die Oberstufe von morgen zu erproben. 100 Oberstufen hätten sich zu dieser Versuchsreihe melden können.
Mangelnde Lehrer an den Schulen und mangelnde Lehrer-Lust an Schulreformen verhindern auch in Nordrhein-Westfalen, daß die von der Kultusminister-Konferenz beschlossene Oberstufen-Reform allzu schnell Wirklichkeit wird. Die Masse der NRW-Gymnasien (400) verweilt noch beim überkommenen Oberstufen-System. 145 Gymnasien haben sich dem Zukunftsmodell bereits mehr oder minder angepaßt, indem sie einzelne, mehrere oder auch alle Fächer in Kurse umfunktionierten. Fünf Gymnasien probieren die Kollegschule, in der Oberschüler und Berufsschüler gemeinsam unterrichtet werden. (SPIEGEL 18/1972).
Selbst in Opladen halten die meisten Lehrer, die an den Versuchen mitgearbeitet und dabei auch mancherlei Rückschläge erlitten haben, jetzt nur noch gedämpften Optimismus für angebracht.
Dem Leiter der Landrat-Lucas-Schule 1, Oberstudiendirektor Alfried Wichmann, geht das KMK- Modell noch nicht weit genug. Er hält es "eher für einen Kompromiß, der manche Erwartungen zurückschraubt: organisatorisch eine Fülle tiefgreifender und außerordentlich komplizierter Veränderungen, die den individuellen Bedürfnissen der Schüler durchaus entgegenkommen, aber im Grunde doch ein Festhalten an den alten Bildungsvorstellungen".
Die Oberstufen-Reform ist für Reformer Wichmann deshalb kaum mehr als ein "brauchbarer Ansatz für eine wirkliche Reform.

DER SPIEGEL 38/1972
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