Wohnen zwischen Schaumstoffdünen

„Daß man baut, ohne ans Wohnen zu denken“, haben Kritiker wie Alexander Mitscherlich oft beklagt. Eingekastelt in die Grundrisse ihrer Zweieinhalb- oder Vier-Zimmer-Wohnung, mußten sich westdeutsche Familien bislang mit dem Schema unverrückbarer Schrank-, Sitz- und Liegemöbel einrichten. Jetzt bieten die Möbelindustrie und Innenarchitekten -- in der Hoffnung, daß die Bauherren nachziehen -- größere Freiheit: flexibles Wohnen.

DER SPIEGEL 4/1972

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