„In die Bank und durchgeladen“

Zum erstenmal beschäftigt sich ein westdeutsches Gericht mit Aktionen der Baader-Meinhof-Gruppe. Das Geständnis von Karl-Heinz Ruhland belastet den ehemaligen Apo-Anwalt Horst Mahler (Untersuchungshaft) ebenso wie Ulrike Meinhof (flüchtig) und gibt Einblick in die Frühphase der Aktionen: Banküberfälle, Autodiebstahl. Mahler schreibt dem SPIEGEL aus dem Gefängnis: „Revolutionäre Politik ist notwendig kriminell.“

DER SPIEGEL 5/1972

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