14.11.2005

MINISTERIENTeure Teilung

Zusätzliche Ausgaben in Millionenhöhe verursacht die von Union und SPD verabredete Wiederbelebung des Arbeitsministeriums. Weil der designierte Ressortchef und Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) möglichst bald in die bisherigen Büros seiner Parteifreundin Ulla Schmidt einziehen möchte, braucht die Gesundheitsministerin eine neue Bleibe. Bereits besichtigt wurde eine ältere Immobilie in der Nähe des Friedrichstadtpalastes in Berlin-Mitte. Das Gebäude steht größtenteils leer und müsste vor einem Bezug gründlich saniert werden. Außerdem ist davon auszugehen, dass bei der Neuordnung der Ministerien zusätzliches Personal gebraucht wird, darunter mehrere hochdotierte Spitzenkräfte. Als das alte Arbeitsministerium vor drei Jahren aufgelöst und auf die Ressorts für Gesundheit und für Wirtschaft verteilt wurde, konnten insgesamt mehr als 70 Planstellen eingespart werden. Diese, so heißt es, müssten nun zumindest teilweise neu eingerichtet werden, um die Arbeitsfähigkeit der drei Ministerien zu gewährleisten.

DER SPIEGEL 46/2005
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