22.02.1971

BEKANNTE GESICHTER.

Der Bund der vertriebenen bietet NPD-Ordnern neue Heimat. Als der SPD-Bundestagsabgeordnete und Vertriebenen-Vizepräsident Herbert Hupka auf Einladung seines Hamburger Landesverbands vorletzten Freitag in der Kleinen Musikhalle der Hansestadt über "Selbstbestimmung für das deutsche Volk" referierte, brauchte er linken Protest nicht zu fürchten: Hamburgs Innenbehörde hatte potentielle Demonstranten vor Aktionen gewarnt, weil von den örtlichen Bündlern 80 NPD-Ordner zum Hupka-Auftritt (zirka 500 Besucher) verpflichtet worden seien. Tatsächlich machte der stellvertretende Bundesjugendring -- Vorsitzende Gerhard Weber in der Ordnungs-Riege "bekannte NPD-Gesichter" aus und bemerkte "Plaketten der ,Aktion Widerstand' an den Revers".

DER SPIEGEL 9/1971
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