08.03.1971

GELD-QUELLEN

Die Treue zum Westen will sich Jordanien teuer bezahlen lassen. Vergangene Woche traf eine Regierungs-Delegation in Washington ein, um Hilfsgelder einzutreiben. Obwohl Jordanien 1971 etwa 13,7 Millionen US-Dollar einstreicht, droht der Wüstenstaat ins Defizit zu geraten: Die arabischen Geldgeber Kuweit (45 Millionen Dollar) und Libyen (20 Millionen) hatten Subventionen gestrichen, weil Jordaniens Regierung Jagd auf Fedajin macht. Der Washington-Auftritt hatte Erfolg -- im Nahen Osten: Vergangenen Donnerstag kündigte Kuweit die Wiederaufnahme der Wirtschaftshilfe an.

DER SPIEGEL 11/1971
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