21.02.1948

Willi Borngässer

Willi Borngässer, Marktkirchen-Pfarrer und Kreis-Präsident des Roten Kreuzes in Wiesbaden, mußte bei der Spruchkammerverhandlung gegen den in den Ruhestand versetzten Dekan Walter Mulot von der Polizei vorgeführt werden. Er weigerte sich, nach der Kanzelverkündigung Niemöllers am 1. Februar ("Spiegel" Nr. 6) noch als Belastungszeuge mitzuwirken. Auch vor Gericht lehnte er jede Aussage ab. Die Verhandlung wurde vertagt und Borngässer mit einer Ordnungsstrafe von 100 Mark belegt. Es wurde ihm anheim gestellt, die Kirche für den entstandenen Schaden haftbar zu machen.

DER SPIEGEL 8/1948
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