09.10.1948

Skandal

Das japanische Nachkriegskabinett Hitoschi Aschidas ging unter den kräftigen Fehltritten demokratischer Minister in die Brüche. Aschidas Stellvertreter Suehiro Nischio wurde wegen Veruntreuung bei der Ausgabe einer 2,8-Milliarden-Yen-Anleihe der japanischen Wiederaufbaubank verhaftet. Auch der Vorsitzende des Ausschusses für die Verwertung von Heeresbeständen wird der Unterschlagung beschuldigt. Für über 1270 Millionen Tonnen Material flossen nur 200 Millionen Yen in die Staatskasse, der Rest ging auf Nischios Privatkonto. Ministerpräsident Aschida hat selbst die Hände in dem Korruptionsspiel. Auf Drängen der Sozialisten trat das Koalitionskabinett zurück.

DER SPIEGEL 41/1948
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