15.06.1970

Kurzen Prozeß mit gefangenen Guerillas

machen Portugals Soldaten in den Nordregionen der Obersee-Provinz Moçambique. Die etwa 40 000 in der südafrikanischen Kolonie stationierten Soldaten treffen bei den Kampfen in den schwach besiedelten Grenzgebieten zu Tansania, Sambia und Malawi nur selten direkt auf Truppen der von Tansania aus gesteuerten schwarzen "Befreiungsfront für Moçambique" ("Frelimo"). Um so häufiger dagegen geraten sie in dem unübersichtlichen Buschgelände in Hinterhalte: Die Hälfte ihrer Ausfälle werden durch Minen verursacht. Gelegentlich fangen sie trotzdem einen Guerilla oder Verdächtigen, und was diesem geschehen kann, wenn er sich nicht "umdrehen" und als Spion in die eigenen Reihen zurückschicken läßt, photographierte ein portugiesischer Soldat während einer Patrouille in Nord-Moçambique: Der Gefangene wurde mit einer Machete enthauptet.

DER SPIEGEL 25/1970
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