15.06.1970

MILLIONEN-DING.

Frankreich will mit der DDR groß ins Geschäft kommen. Zehntausend französische Eisenbahn-Waggons im Wert von 350 Millionen D-Mark sollen in den nächsten Jahren gegen einen Sieben-Jahres-Kredit aus der Pariser Staatskasse in die DDR geliefert werden. Nach dem Engagement des französischen Stahlgiganten Schneider-Creuzot im Erdöl-Verarbeitungswerk Schwedt und der Beihilfe des staatlichen französischen Autokonzerns Renault bei der Produktion des DDR-Pkw "Wartburg" ist das Waggon-Geschäft der dritte Großkontrakt zwischen Frankreich und der DDR. Die Bundesregierung, die derart langfristige Kredite der DDR bislang stets verweigerte, sieht ihre Interessen durch das Millionen-Ding nicht berührt. Wirtschafts-Staatssekretär Klaus Dieter Arndt: "Darüber braucht man sich nicht aufzuregen, politisch ist das nicht der Rede wert."

DER SPIEGEL 25/1970
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